Jugend auf dem Vormarsch. Feuerwehr ist besonders stolz auf die erfolgreiche Jugendarbeit. Ein Thema von vielen bei Versammlung.

Von Martin Gruber-Dorninger und Marlene Trenker. Erstellt am 29. Januar 2019 (10:55)

Einmal etwas Neues war es, die alljährliche Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Purkersdorf in der eigenen Fahrzeughalle abzuhalten. Nichtsdestotrotz kamen die meisten der insgesamt 128 Mitglieder.

„Wir hatten zwar weniger Einsätze als im Vorjahr, trotzdem war mit den Übungen und Schulungen viel zu tun“, erzählt Kommandant Viktor Weinzinger in seinem Bericht. Es war auch die erste Mitgliederversammlung unter dem neuen Bürgermeister Stefan Steinbichler, der am selben Tag noch seine Mitgliedschaft bei der Feuerwehr abschloss. „Der neue Bürgermeister wird heute als Probefeuerwehrmann aufgenommen“, sagte Kommandant Viktor Weinzinger.

Auf den ehemaligen Bürgermeister Karl Schlögl wurde aber auch nicht vergessen. „Wie Johanna Mikl-Leitner schon bemerkte, bist Du, lieber Karl, ausdekoriert. Daher haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen“, leitete Weinzinger ein. Zum ersten Mal in der 145-jährigen Geschichte der Feuerwehr Purkersdorf wurde der Goldene Ring der Feuerwehr vergeben. „Die Auszeichnung geht an einen Bürgermeister, der über 27 Jahre lang immer für die Feuerwehr da war“, sagt Weinzinger. Ohne Feuerwehr würde eine Gemeinde nicht funktionieren, bedankte sich Schlögl ebenfalls.

Neben der 145-Jahr-Feier am Hauptplatz und der Segnung des HLF 3 standen 2018 auch andere Dinge auf dem Programm, darunter einige Anschaffungen, wie eine Brandmeldeanlage für das Feuerwehrhaus. „Im Jahr 2018 haben wir auch eine Brandmeldeanlage bekommen. Ich weiß, es ist etwas lustig, dass gerade ein Feuerwehrhaus so eine Anlage nicht besitzt“, scherzte Weinzinger.

Die Jugend wurde ebenfalls hervorgehoben, die von zwölf auf 27 Mitglieder angewachsen ist. Davon wurden drei bereits in den Aktivdienst überstellt. „Wir feierten auch 45 Jahre Feuerwehrjugend. Purkersdorf war eine der ersten Wehren in Niederösterreich, die sich dieser Aktion angeschlossen haben“, so Weinzinger, der sich beim Jugendbetreuer Georg Nemetz ausgiebig bedankte.