Lösung für Bartberg in Pressbaum gefunden. Einstimmige Beschlüsse bei der Gemeinderatssitzung ebnen Weg für zufriedenstellende Lösung aller Beteiligten.

Von Nadja Büchler. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:29)
Anrainervertreter Daniel Fasch, Gemeinderätin Christina Ecker und Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner zeigen sich ob der gefundenen Lösung sehr erfreut.
Nadja Büchler

Das neue Projekt rund um das ehemalige Haus Bartberg erhitzte lange Zeit die Gemüter. Jetzt scheint eine gute Lösung für die neuen Eigentümer als auch für die Anrainer zum Greifen nahe.

2019 führten Ausbaupläne seitens der neuen Eigentürmer zu Widerstand unter den Anrainern. Erhöhtes Verkehrsaufkommen, eine Steigerung der Emissionswerte sowie Lärmbelästigung zählten zu den Befürchtungen. Aus den Anrainerprotesten resultierte eine zweijährige Bausperre, als deren Ziel ging die Überprüfung einer Flächenumwidmung hervor. In den letzten Wochen wurden intensive Gespräche zwischen Gemeindevertretern, neuen Eigentümern und Anrainern geführt und dabei ein gemeinsamer Konsens gefunden.

In der letzten Gemeinderatssitzung konnten darauf aufbauend zwei Anträge einstimmig zum Abschluss gebracht werden.

Umwidmung auf Bauland Wohngebiet

Die Gemeinde beauftragte das Bauamt unter Einbindung des örtlichen Raumplaners Karl Siegl und der Abteilung Bau- und Raumordnung des Landes NÖ mit der Flächen-Umwidmung des Grundstücks am Bartberg.

Die Widmung soll von „Bauland Sondergebiet“ auf „Bauland Wohngebiet“ geändert werden.

Im zweiten Antrag wurde beschlossen, die vom Gemeinderat festgelegten Bebauungsvorschriften, für das betreffende Grundstück zu ändern und das Mindestmaß der Parzellierung herabzusenken.

„Nach der erfolgreichen Umwidmung und der Ermöglichung einer Mindest-Bauplatzgröße von 400 Quadratmetern, können drei Doppelhäuser für bis zu sechs Familien errichtet werden“, erklärt Christina Ecker, Clubsprecherin der Grünen Pressbaum.

„Wir sind sehr froh, eine gute Lösung sowohl für die Eigentümer als auch für die Anrainer gefunden zu haben und mit der Umsetzung beginnen zu können“

Ecker initiierte gemeinsam mit Bürgermeister Schmidl-Haberleitner eine Reihe klärender Gespräche zwischen Eigentümern, Anrainern und Gemeindepolitikern und war maßgeblich an der zustande gekommenen Lösung beteiligt.

„Wir sind sehr froh, eine gute Lösung sowohl für die Eigentümer als auch für die Anrainer gefunden zu haben und mit der Umsetzung beginnen zu können“, zeigt sich Bürgermeister Schmidl-Haberleitner erfreut.

Anrainervertreter Daniel Fasch ist ebenfalls glücklich über den Lösungsweg und sieht darin eine Win-win-Situation für Anrainer und Eigentümer. „Es war uns immer wichtig, dass auch die neuen Eigentümer von der neuen Lösung profitieren“, ergänzt Fasch.

Umfrage beendet

  • Findet ihr die Lösung, die für das Haus Bartberg gefunden werden konnte, gut?