Lob für Gablitzerin nach Wiederwahl: „Astrid ist im Land sichtbar“

Astrid Wessely wurde als Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft wiederbestellt.

Erstellt am 18. November 2021 | 04:38
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Gratulierten Astrid Wessely (3. v. l.) zur Wiederwahl als Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft: WB-Organisationsreferent Ramzan Serttas, FiW-Landesvorsitzende Vera Sares und WB-Teilbezirksgruppenobmann Andreas Kirnberger (v. l.).
Foto: Monika Närr

„Astrid hat bisher super Arbeit geleistet und wird das auch weiterhin tun“, freute sich Obmann der Wirtschaftskammer-Außenstelle Purkersdorf Andreas Kirnberger vergangenen Freitag anlässlich der einstimmigen Wiederwahl von Astrid Wessely zur Bezirksvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft (FiW). Und FiW-Landesvorsitzende Vera Sares hob hervor: „Astrid, du bist eine meiner großen Mitstreiterinnen und eine der wenigen, die immer viel gestaltet und auch im Land sichtbar ist.“

Eine leidenschaftliche Netzwerkerin

Vor acht Jahren hatte die Gablitzer Architektin Wessely, deren Büro im Zentrum von Purkersdorf liegt, ihre Funktion von Monique Weinmann übernommen, nun ist sie für weitere vier Jahre bestellt. Die leidenschaftliche Netzwerkerin hat erst jüngst ein Spezifikum aufgebaut:

Gemeinsam mit Anja Rechberger, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft, wurde vor wenigen Wochen das neue Format „Treffpunkt Erfolg“ aus der Taufe gehoben, die NÖN berichtete:

In dessen Rahmen berichten Frauen mit einer interessanten Karriere als „Role Models“ über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge. Für 3. Dezember ist die zweite derartige Veranstaltung geplant.

„Corona zeigte sehr schnell, dass Frauen im Lockdown gleich wieder verschwanden.“ Astrid Wessely FiW-Vorsitzende

Auch Nationalratsabgeordnete Michaela Steinacker unterstrich: „Ich bin sehr froh, dass Astrid diese Funktion innehat, sie ist auf einem guten Weg und es ist unfassbar wichtig, da zu sein für Frauen und das zu zeigen.“ Dazu Wessely: „Ich freue mich sehr, dass viele neue Interessentinnen unsere Anliegen mittragen.“ Und verspricht: „Sobald es möglich ist, werde ich auch wieder bezirksübergreifend arbeiten.

„Junge Frauen müssen immer noch kämpfen“

Rund um das anschließende Business-Frühstück wurde auch eifrig diskutiert über die Auswirkungen von Covid-19 auf die Berufs- und persönliche Situation von Frauen.

„Corona zeigte sehr schnell und deutlich, dass Frauen im Lockdown gleich wieder verschwanden“, bedauerte Wessely dieses Faktum. „Ja“, meinte Monique Weinmann, „junge Frauen müssen immer noch kämpfen.“

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Unterhielten sich im offiziellen Teil und beim anschließenden Business-Frühstück angeregt über spezifische Anliegen von Frauen in der Wirtschaft: Astrid Wessely und Vera Sares (vorne, v. l.) sowie Monique Weinmann, Monika Närr, Michaela Steinacker, Sandra Stättner, Ingrid Spalt und Karin Hohenwarter (stehend, v. l.).
Ramazan Serttas

Sares merkte dazu an, dass heute „viele Frauen schon mit 19 Jahren Teilzeit arbeiten wollen“. Der Umbruch der Arbeitswelt und gesellschaftlicher Strukturen dürfe aber nicht zulasten der Frauen gehen.

Und Kirnberger erläuterte, dass Frau in der Wirtschaft als Plattform auch einen guten Zugang ermöglicht, sich zu überlegen, wo man sich weiterführend einbringen möchte und in welcher Position, man seine Anliegen künftig aktiv vertreten will, um gestaltend an Veränderungsprozessen teilzunehmen.

„Für uns und andere eintreten“

Motivierend betonte Steinacker abschließend: „Wir alle hier sind Vorreiterinnen, wie wir da sitzen. Es ist wichtig, den Mund aufzumachen und für uns und andere einzutreten.“

Das gewährleistet Wessely mit ihren innovativen Ideen, vorausschauenden Aktivitäten und persönlichem Herzensengagement auf sehr anschauliche und verbindliche Weise.