Budgetverhandlungen: „Das Beste gemacht“. Trotz geringem finanziellen Spielraum können der Gesamtschuldenstand gesenkt und wichtige Projekte realisiert werden.

Von Jacqueline Kacetl. Erstellt am 08. Dezember 2016 (10:19)
Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Fast ohne Einwände der Opposition passierte der Voranschlag für das Budget 2017 den Gemeinderat. Einwände kamen von Grünen-Gemeinderat Gottfried Lamers, der die Höhe der Ausgaben in den Bereichen Kultur, Soziales und Umwelt als zu gering einschätzte. Gegenargumente kamen von ÖVP- und SPÖ-Seite: Es habe keine Kürzungen gegeben. Im Gegenteil seien etwa die Ausgaben für die Flüchtlingsbetreuung oder der Heizkostenzuschuss für Bedürftige erhöht worden, sagte Vizebürgermeister Peter Almesberger (SPÖ).

Josef David von den NEOS fand lobende Worte für den Voranschlag. „Das Budget ist ausgeglichen und gut gelungen“, so David.

„Wir hängen zu einem Großteil von Landesförderungen ab.“

Bürgermeister Michael Cech (ÖVP)

Bürgermeister Michael Cech betonte den eng gesteckten finanziellen Spielraum der Gemeinde: „Wir hängen ja zu einem Großteil von Landesförderungen ab – mit dem, was wir haben, müssen wir auskommen. Man hat das Beste daraus gemacht.“

Der Gesamtschuldenstand der Gemeinde verringert sich auf 5.291.200 Euro, wobei Darlehensaufnahmen in Höhe von 451.700 Euro notwendig werden. Die größten Ausgabeposten stellen die Verlegung von Kunstrasen auf dem Sportplatz mit 224.500 Euro und die Finanzierung weiterer Kanalbauarbeiten mit 417.000 Euro dar.

Die Ausgaben für öffentliche Beleuchtung schlagen mit 40.000 Euro zu Buche.