Erntezeit für Gablitzer-Gemüsegemeinschaft. Für die Gablitzer-Gemüsegemeinschaft ist Erntezeit. Seit neun Jahren bietet die Grüne Liste Gablitz Selbsterntefelder an.

Erstellt am 22. September 2017 (12:06)
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Dorota Krzywicka-Kaindel freut sich über die Ernte.
NOEN, privat

Heutzutage geht man meist in den Supermarkt, um Gemüse zu kaufen. In Gablitz gibt es jedoch auch eine andere Möglichkeit. Seit neun Jahren bietet die Grüne Liste Gablitz Selbsterntefelder auf dem Acker eines Gablitzer Landwirts an. Das Gemüse kann so frisch vom eigenen Feld geerntet werden.

Paprika und Paradeiser erleben dieses Jahr ein Hoch

Jedes Jahr gibt es dabei unterschiedliche Erfolge und Misserfolge. Heuer sei, laut Dorota Krzywicka-Kaindel, Teilnehmerin am Selbsterntefeld, kein Gurkenjahr: „Aber dafür gedeihen diverse Paprikasorten und die Paradeiser wie noch nie. Dieses Jahr werden wir sicher mehr als fünfzehn Kilo Paradeiser ernten. Darunter ganz viele Ochsenherzen: die besten, aromatischsten, köstlichsten, die es gibt.“

20 Gemüsesorten bieten eine große Vielfalt an

Über 20 Gemüsesorten werden angebaut. Über diese wird am Anfang des Jahres in einer Auftaktsitzung entschieden. Die Samen stammten von Arche Noah und Reinsaat. Letztere bietet Bio-Saatgut und Arche Noah setzt sich für den Erhalt gefährdeter Sorten ein. „Mit über 20 Gemüsesorten ist dabei nicht nur eine gesunde Vielfalt bis spät in den Herbst gesichert, auch die Umwelt freut sich ganz besonders über den regionalen Anbau“, so Gottfried Lamers, geschäftsführender Gemeinderat der Grünen Liste Gablitz. Demnächst steht dann die Ernte der Herbstsorten wie Kürbisse, Kraut, Grünkohl, Kohlsprossen, Pastinaken und Erdäpfel an.

Planungen für nächstes Jahr laufen in Kürze an

Und kaum ist die letzte Ernte vorbei, wird schon wieder für das nächste Jahr geplant: „Wir Gemüsefeldfreunde werden uns wieder versammeln und unter den kühlen Strahlen der Herbstsonne mit unseren diesjährigen Erfolgen prahlen und die Pläne fürs nächste Jahr besprechen. Und dann heißt es nur noch warten, bis die nächste Saat beginnen kann“, meint Dorota Krzywicka-Kaindel.