Erwin Kiennast schreibt Rennsport-Hymne. Der Spezialist für Hymnen hat in kurzer Zeit das Stück für die FIA geschrieben. Bei der Präsentation in Paris im Rahmen der Prize Giving Ceremony war er dabei.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 18. Dezember 2019 (06:03)
Erwin Kiennast bei der FIA Prize Giving Ceremony 2019, bei der auch seine Hymne präsentiert wurde. privat
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Wenn Autorennen starten, wird künftig ein Stück von Erwin Kiennast gespielt. Der Gablitzer hat die neue Hymne für die FIA (Federation Internationale de l’Automobile) geschrieben. „Über eine Agentur ist die FIA an mich herangetreten, und ich habe ihnen dann zwei Vorschläge gemacht. Für die FIA eine Hymne zu schreiben, ist schon eine Ehre, die bekommt nicht jeder“, erzählt Kiennast. Nur einen Tag hat er für die Ausarbeitung gebraucht und für die Aufnahme dann nochmals einen Tag.

„Die FIA hat sich dann für die heroischen Klänge mit großem Orchester entschieden, wie bei ‚Gladiator‘. Nach dem Motto ‚Jetzt geht es zum Rennen‘“, erzählt Kiennast.

Präsentiert wurde seine Musik bei der großen FIA Prize Giving Ceremony 2019 im Pariser Louvre unter der Glaspyramide. Unter den Gästen war auch Erwin Kiennast, der sich von der Veranstaltung begeistert zeigte. „Es war ein sehr netter Abend mit vielen prominenten Persönlichkeiten, darunter Lewis Hamilton und Fernando Alonso“, erzählt der Gablitzer. Für Niki Lauda habe es außerdem einen berührenden Nachruf gegeben, der für Standing Ovations sorgte. „Außerdem habe ich selten so gut gegessen wie bei dieser Feier und ich habe mich gefreut, dass ich nach 30 Jahren wieder einmal in Paris war.“

Neben der FIA-Hymne arbeitet Kiennast an weiteren großen Projekten. „Außerdem haben wir das 25-Jahr-Jubiläum vom Kiddy Contest heuer gut über die Bühne gebracht“, erzählt der Erfinder dieses Contests.