Purkersdorfer Wirte sind froh über die Wiedereröffnung. Wirte freuten sich, dass Stammgäste gleich zu Beginn im Gasthaus ihres Vertrauens für Kulinarisches vorbeischauten.

Von Monika Närr und Nadja Büchler. Erstellt am 20. Mai 2020 (05:29)

Die Wirte haben wieder geöffnet, und die Erleichterung darüber war den Besuchern ins Gesicht geschrieben. Trotz strenger Maßnahmen ließen sich die Gäste einen Lokalbesuch am vergangenen Wochenende nicht entgehen.

„Stimmung war sehr emotional und schön“

Einiges zu tun war zum Beispiel im Café Corso in Pressbaum. „Die Gäste sind happy, dass sie auf einen Kaffee oder frühstücken kommen können. Es war wirklich schön, mit all jenen, die uns über die Jahre ans Herz gewachsen sind, wieder zu plaudern. Ein Erfahrungswert der Quarantäne ist, dass wir weiterhin Essen zum Abholen aber auch per Lieferung anbieten“, sagt Sarah Herzog, Geschäftsführerin vom Café Corso.

Man habe die Zeit auch genutzt, um die Speisekarte zu bereichern. „Und wir freuen uns schon auf die Sommersaison in unserem ruhigen und versteckten Innenhof“, so Herzog.

Viele Stammgäste tummelten sich am ersten Tag auch gleich im Wirtshaus Oliver in Wolfsgraben. „Die Stimmung war sehr emotional und schön“, erzählt Marika Sortschan. Einen Tag später konnte auch der wöchentliche Markt auf dem Vorplatz abgehalten werden. Robert Niemeczek, Christian Lauder, Peter Richard und Johannes Weichinger sorgten dort gleich für die musikalische Unterhaltung.

Wieder Leben im Gasthaus

Die Freude über die Wiedereröffnung stand auch Gastwirt Roland Mayer ins Gesicht geschrieben. Gemeinsam mit seinen Gästen aus der Region und vielen Mitgliedern der Vereinsmeierei wurde das altehrwürdige Gasthaus in Rekawinkel wieder mit Leben befüllt.

Noch nicht geöffnet haben hingegen Manfred und Sabine Rieger ihre Gaststube. Das weitere Vorgehen werde von den Auflagen für die Hotellerie abhängen.

Einen Beitrag für die heimische Gastronomie lieferte auch die Firma Briza aus Pressbaum. Das Unternehmen sponserte je 18 Plakatständer für das Gasthaus Brentenmais und 18 Stück für das Gasthaus Mayer zur Unterstützung der lokalen Gastronomie.

Die Herstellungskosten der Plakate für den Gastrobetrieb von Roland Mayer sponserte Markus Naber aus privater Tasche.

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