Purkersdorfer Band „Edmund“ füllt sogar das Gasometer. Band aus Region Purkersdorf sorgt für volle Hallen. Nur noch wenig Tickets für Gasometer.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 17. April 2019 (04:32)
Edmund
Roman Messner (2. v. l. ) und Markus Kadensky (3. v. l.) mit Band vor ihrem Publikum, bei einem ausverkauften Konzert in München.

Es ist ganz still in der Konzerthalle. Alle warten gespannt darauf, wie es weitergeht. Sicherheitshalber zücken ein paar Konzertbesucher schon einmal das Feuerzeug, denn es bahnt sich jetzt der Höhepunkt des Konzerts an. Der Pressbaumer Markus Kadensky und der Purkersdorfer Roman Messner schauen sich kurz an, Gänsehaut hat sich bei ihnen zentimeterdick gebildet. Dann ein Griff an die Gitarre, das Zupfen von ein paar Saiten und schon geht es los. Die ganze Halle singt lauthals mit.

„Bei , Freindschoft’ stimmen wir das Lied nur kurz an, dann lassen wir das Publikum das ganze Lied singen. Erst danach singen wir alles noch einmal“, beschreibt Kadensky den Höhepunkt eines Edmund-Konzerts. Doch derer gibt es mittlerweile viele, denn die Fans können alle Texte, egal von welchem Lied. „Das ist schon so richtig cool. Ich habe zwar schon Erfahrungen auf der Bühne mit Publikum gemacht, aber das schlägt wirklich alles“, so Kadensky.

 „Zam oid wern“ ist so ein weiterer Höhepunkt, den das Publikum an einem Konzertabend herbeisehnt. „Da lasse ich zuerst die Herren im Publikum den Refrain singen und dann die Damen, die etwa 90 Prozent im Publikum ausmachen. Das ist genial“, schwärmt Kadensky. So schafften es „Edmund“, dass bisher alle Konzerte ihrer Tour ausverkauft waren. 800 in München und zweimal 400 in Klagenfurt. „Da haben wir sogar extra einen weiteren Termin eingelegt“, erzählt Kadensky von einer großen Nachfrage. Am 18. Mai spielen Edmund dann im Wiener Gasometer. „Es gibt nur mehr ein paar Karten“, verrät Kadensky.

NOEN
Edmund während eines Konzerts bei „Sound Everest“, einem Festival in Haus im Ennstal.

Doch den Gasometer gänzlich zu füllen, dürfte nur noch Formsache sein, denn allmählich wird auch Ö 3 auf die beiden Musiker aus dem Wienerwald aufmerksam. Nicht zuletzt durch die vielen Edmund-Fans, die dem Radiosender Nachrichten geschrieben haben, in denen sie um die Aufnahme ihrer Lieblingsband in die Playlist bitten.

Am 29. April wird Edmund bei „Treffpunkt Österreich“ zu Gast sein und von 19 bis 21 Uhr fünf Lieder spielen. „Eines werden wir sogar live im Studio performen“, verspricht Kadensky.

„Wir bauen in den Konzerten schon drei neue Nummern ein"

Edmund will sich aber den Erfolg nicht über den Kopf wachsen lassen. „Wir schauen, dass wir am Boden bleiben und arbeiten weiterhin an unserer Performance. Bis zum Konzert im Gasometer sollte das hinhauen“, so Kadensky.

Und neues Material soll es auch bald geben. „Wir bauen in den Konzerten schon drei neue Nummern ein. Ein neues Album könnte eventuell schon im Herbst fertig sein“, macht Kadensky Hoffnung auf noch mehr „Edmund“. 15 Demos hätten sie schon beisammen, für ein Album seien aber etwa 30 bis 40 nötig. „Nur Zeit haben wir derzeit nicht recht viel, aber es wird“, so Kadensky.