FF-Einsätze leicht zurückgegangen. Große Herausforderungen wurden bravourös gemeistert. Kommando lobt „hochmotivierte Mannschaft“.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 10. Juni 2019 (16:58)

Recht viel schöner hätte der Standort für den Abschnittsfeuerwehrtag der Region Purkersdorf nicht mehr gewählt werden können. Der Wienerwaldhof bot die perfekte Kulisse. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Einsätz leicht zurück. Dennoch war recht viel los im Feuerwehrabschnitt.

1.136 Einsätze mussten die neun Feuerwehren des Abschnitts Purkersdorf absolvieren, in denen aktuell 720 Mitglieder ihren freiwilligen Dienst versehen. „Wir versuchen in unserem Abschnitt Ausbildung anzubieten. Dazu müssen wir alle an einem Strang ziehen und das tun wir auch“, lobte Abschnittskommandant Viktor Weinzinger in seinen Begrüßungsworten. Nur aus einer Diskussion könne auch etwas „Gescheites“ entstehen. Bei seinem Resümee erwähnte Weinzinger auch die Wichtigkeit eines neuen Feuerwehrhauses in Pressbaum und bedankte sich bei „Altkommandant“ Kurt Heuböck, der vor wenigen Wochen aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausschied.

„Er hat das neue Feuerwehrhaus in die Wege geleitet, der neue Kommandant (Georg Krauss; Anmerkung der Redaktion) muss das Baby dann auf die Welt bringen“, so Weinzinger.

Für das Bezirkskommando sprach Kommandant-Stellvertreter Max Ovecka: „Ich sehe hier eine hoch motivierte Mannschaft.“ Das bestätigte auch Bezirkshauptmann Josef Kronister, der das vergangene Feuerwehrjahr als sehr herausfordernd beschrieb. Er erinnert an die Zugentgleisung auf der Mariazellerbahn und die Schneeeinsätze, die auch Feuerwehren aus dem Bezirk mitmachen mussten.

Für die Gastgebergemeinde kam Vizebürgermeister Wolfgang Braumandl in Vertretung von Ortschef Johann Novomestsky, der an diesem Tag seinen Geburtstag feierte. In den Ansprachen und Grußworten wurde die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Wehren und Abschnitten als auch mit den anderen Blaulichtorganisationen hervorgehoben.

Für die Polizei waren Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter Karl Groß und die Regions-Postenkommandanten Lars Haslinger, Ferdinand Klein und Irene Schröpfer mit dabei, vom Roten Kreuz Wolfgang Uhrmann und für den Samariterbund Roland Zwingraf. Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch steckte in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Auszeichnungen an die Revers verdienter Feuerwehr-Kameraden.