Erstellt am 13. Juni 2018, 05:09

von Martin Gruber-Dorninger

Weinzettl und Rudle zurück in der Schule. Dreharbeiten für Musikvideo führten Kabarett-Duo in die Schöffel-Schule. Dort ließen sie es krachen – nicht nur die Knochen.

Gerold Rudle und Monica Weinzettl gaben wirklich alles für ihr coolesRap-Video. Von den Schülern ernteten sie allerdings skeptische Blicke und auch ein wenig Mitleid.  |  NOEN, Ernst Jauck

Voller Enthusiasmus streckt Gerold Rudle im Gangster-Style seine Arme in den Himmel. „Put your hands up in the air“, ruft er einer Klasse der Josef-Schöffel-Schule zu. Doch die Schüler rühren keinen Finger. Nächster Versuch mit „Put your hands up in the air“, dieses Mal auch tatkräftig unterstützt von seiner Partnerin Monica Weinzettl – wieder nix. Das hat auch seinen Grund, weil genau darum geht es im „Alten-Rap“, den das Kabarettisten-Duo in einem Musikvideo verewigen wollte.

Schule als idealer Drehort für Musikvideo

Das Lied aus ihrem aktuellen Programm „Dramaqueen & Couchpotato“ kommt dermaßen gut beim Publikum an, dass Weinzettl und Rudle noch einmal zurück in die Schule kehrten. Als idealen Drehort gab es für sie nur die Josef-Schöffel-Schule in Purkersdorf. Dafür gab es eine Einladung von Direktorin Margarethe Koncki-Polt.

Die Outfits besorgte sich das Kabarett-Duo in Wien. „Wir waren da in einem Rap-Kleider-Geschäft. Wir sind uns vorgekommen wie Aliens“, erzählt Rudle und zeigt stolz auf seine Errungenschaft – ein Kapperl mit glitzernder Spinne darauf. Aber auch das Geschmeide um seinen Hals ist nicht von schlechten Eltern. Monica Weinzettl hingegen warf sich in eine gewagte Rap-Schuluniform.

Filmisch festgehalten wurde alles von Ramon Rigoni und seinem Team des Purkersdorfer Film-Unternehmens „Illumi nati“, das sich auch mit der Übertragung der Moto-GP-Serie einen Namen machte.

Ob Rudle und Weinzettl noch einmal zurück in die Schule wollten? „Nein, auf keinen Fall“, antwortete Weinzettl wie aus der Pistole geschossen. „Auch wenn wir der Schule sehr dankbar sind für ihre Unterstützung, auf die Schulbank wollen wir nicht mehr zurück“, so Rudle.

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