30 Jahre und kein bisschen leise. Jubiläum des Dorffestes garantiert für gute Stimmung.

Von Marlene Trenker und Birgit Kindler. Erstellt am 27. Juni 2019 (03:30)
NÖN
Der Gablitzer Musikverein feierte letztes Jahr den 100. Geburtstag. Heuer ist das Dorffest selbst mit seinem runden Jubiläum dran. Der Musikverein ist auch da natürlich mit dabei.

Bald ist es wieder soweit, und die Gablitzer Hauptstraße wird mit Ständen gefüllt sein. Es wird aber nicht nur nach dem kulinarischen Angebot der Gablitzer Gastronomen duften, die 30. Auflage des Dorffestes bietet auch ein buntes Jubiläumsprogramm.

Der erste Ferientag steht also im Zeichen eines großen Jubiläums. „Das Dorffest war früher eine Veranstaltung der Wirtschaftstreibenden, federführend war einer meiner Vorgänger, Otto Novacek“, erinnert sich Organisatorin Manuela Dundler-Strasser. Novacek war die treibende Kraft hinter dem Dorffest. „Er war immer mit Herzblut dabei sowohl kulinarisch als auch musikalisch/künstlerisch etwas auf die Beine zu stellen“, erzählt Dundler-Strasser.

Ihr war es daher eine große Ehre, die Organisation zu übernehmen. Denn auch für Dundler-Strasser gibt es zwei runde Jubiläen: „Ich lebe nun auch seit 30 Jahren in Gablitz und durfte heuer das Fest zum zehnten Mal gestalten und planen“, so Dundler-Strasser. Im Jubiläumsreigen geht es aber munter weiter denn heuer feiern auch die Pfadfinder das 30-jährige Bestehen und das 82iger Haus feiert den 25. Geburtstag.

„Zum Glück ist schon alles verjährt, und wir können nicht mehr verhaftet werden.“ Helmut Tschellnig

„Also Grund genug zu feiern und die Bühne rocken zu lassen und namhafte Künstler in Gablitz auftreten zu lassen“, ist Dundler-Strasser schon voller Vorfreude. Darunter ist Caroline Vasicek, die schon als kleines Mädchen bei Veranstaltungen mitgewirkt hat. Auch der Musikverein ist in seinem 101. Jahr mit dabei.

Kabarettist Helmut Tschellnig hat sich für den 30. Geburtstag des Dorffestes etwas besonderes überlegt. Er hat ein 30 Minuten langes Kabarettprogramm geschrieben. „Vorkommen werden das ehemalige alte Schwimmbad, die Wirtshauskultur und die kleinen Clubs, in denen wir unser Unwesen getrieben haben“, so Tschellnig.

„Zum Glück ist schon alles verjährt und wir können nicht mehr verhaftet werden“, setzt er mit einem Schmunzeln nach. Neben einem Blick in die Vergangenheit gibt es aber auch seine Zukunftsvision für die Klosterwiese. Seit Jänner arbeitet der Ur-Gablitzer an dem Programm und schrieb immer auf, was ihm dazu eingefallen ist.

Auf der großen Bühne darf auch das örtliche Theater unter der Leitung von Markus Richter und Bernhard Jonas nicht fehlen.

„Die Wettervorhersagen versprechen einen heißen und sonnigen Tag. Ich freue mich schon sehr darauf“, so Dundler-Strasser.