Bühne Purkersdorf feierte zehn Jahre

Erstellt am 08. Mai 2022 | 08:57
Lesezeit: 4 Min
Mit rockiger Musik von Niddl und Special Guests wurde der Abend bestritten.
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2.395 Künstler und 100.000 Besucher - das ist die stolze Bilanz der vergangenen zehn Jahre in der Bühne. Mit einem Jubiläumskonzert wurde ausgiebig gefeiert. Niddl sorgte mit Hits von Tina Turner für großartige, ausgelassene Stimmung. Wild und lustig, aber auch emotional wurde es im zweiten Teil mit den Special Guests Tini Kainrath, Roman Gregory und Meena Cryle. "Mir war es wichtig gute, hochkarätige Musik für die Party zu finden. Niddl ist eine tolle Sängerin, auf die man sich verlassen kann. Außerdem steh' ich auf die Musik von Tina Turner", so Bühne-Chef Karl Takats. Die Künstler, die aufgetreten sind, haben schon alle mal in der Bühne gespielt - eine Verbindung zum Jubiläum also. Etwas nervös zeigte sich der Bühne-Chef vor der großen Party: "Das ist schon etwas ganz Besonderes, da darf man schon aufgeregt sein."  

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte damit, dass Takats von seinem Nachbar über die Bühne in Purkersdorf erfuhr, erzählte er im Gespräch mit Gerold Rudle, der den Abend moderierte. Takats hat daraufhin den Kulturverein Die Bühne gegründet und Werner Deimel mit ins Boot geholt. 

Skeptisch sei man am Anfang gewesen, erinnerte sich der damalige Kultur-Stadtrat Christian Matzka zurück. "Diese Skepsis hat sich aber ganz schnell gelegt. Denn es hat sich schnell herausgestellt, dass Karl Takats einer ist, der weiß wovon er spricht und auch die richtigen Leute um sich gescharrt hat", so Matzka. Er wies auch darauf hin, dass die Eigentümer des Gebäudes - die Familie Steinbichler - ebenfalls zur Erfolgsgeschichte beigetragen haben. "Ich freue mich, dass die Investitionen meiner Familie Früchte getragen haben", so Bürgermeister Stefan Steinbichler. Das Gebäude sei aber nur eine Halle, wenn sie nicht bespielt werde. Als einen der besten Kultur-Tempel der Region beschrieb Vizebürgermeister und Kultur-Stadtrat Andreas Kirnberger die Bühne und streute Takats und Deimel Rosen: "Wir sind sehr froh, dass es die zwei gibt."  Euphorisch zeigte er sich auch, was die die nächsten Jahre angeht: "Es wird noch besser." 

Positiv in die Zukunft blickt auch der Bühne-Intendant: "Wir versuchen das kulturelle Angebot auf diesem Level weiter zu präsentieren. Die Bühne ist ein Gesamtkunstwerk, wir achten darauf, welcher Künstler zu uns passt und welcher nicht." Neben dem unglaublichen Engagement von Takats und Deimel für die Bühne spielt aber auch die finanzielle Unterstützung eine große Rolle.  "Kultur kann nicht von Einnahmen leben, wenn wir keine Unterstützung bekämen, dann würde eine Karte 100 Euro kosten", so Takats.  Dass die Subventionen auch weiterhin fließen, wurde von Nationalratsabgeordneter Michaela Steinacker zugesichert.

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