Gunkl & Walter: Herz und Hirn in Bühne. Gerhard Walter und Gunkl präsentieren die „fortlaufende Neuauflage“ und versprechen dem Publikum ein öffentliches Nachdenken und verschiedene Blickwinkel.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 08. Oktober 2019 (07:25)
Robert Peres
Die Zusammenarbeit von Gunkl und Gerhard Walter hat sich bei einem Benefizabend ergeben.

„Herz & Hirn II - Fortsetzung der fortlaufenden Neuauflage“, so heißt das Programm, das Gunkl und Walter in der Bühne zum Besten geben. Im NÖN-Gespräch verraten sie, wann es leichter ist, alleine auf der Bühne zu stehen und wann mit einem Partner.

NÖN: Das Programm heißt Herz und Hirn. Wer ist denn was?

Gunkl: Ich, Gunkl, bin als Brillenträger schon phänotypisch als Repräsentant cerebralgenerierter Aspekte des Abends naheliegend.

Walter: Ich, Gerhard, bin als Hosenträger dann logischerweise für alle Themen unterhalb des Großhirns zuständig.

In der Programmankündigung heißt es, dass es kein Thema gibt es aber um alles geht. Auf was darf man sich denn jetzt im zweiten Teil speziell freuen?

Gunkl und Walter: Man, also auch wir zwei, darf sich auf ein öffentliches Nachdenken unter Publikumsbeteiligung freuen. Entscheidend dabei sind nicht so sehr die Themen, sondern das nebeneinander Stehenlassen von unterschiedlichen Blickwinkeln.

Und warum ist eine Fortsetzung überhaupt zustande gekommen, beziehungsweise war eine nötig?

Gunkl und Walter: Da wir das erste Programm schon eine durchschnittliche Lebensdauer von Kabarettprogrammen gespielt hatten, aber wir weiter miteinander spielen wollten, war die Idee, ein zweites Programm zu schreiben, aufgelegt.

Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Ihnen zustande gekommen?

Gunkl und Walter: Wir beide sind schon sehr lange befreundet, und es hat sich im Zuge eines Benefizabends ergeben, dass wir zwanzig Minuten auch gemeinsam spielen sollten. Die Situation hat sich seltsamerweise noch zwei, drei Mal ergeben, und die zwanzig Minuten sind dabei immer länger geworden, bis sie abendfüllend waren.

Ist es leichter, mit einem Partner auf der Bühne zu stehen oder alleine?

Gunkl und Walter: Beim Showpokern ist es sicher leichter mit Partner, Selbstgeißelung geht auch ohne. Für Dialoge ist ein Partner auch echt sinnvoll. Man kann sagen: Es kommt drauf an, was man vorhat.