Auch kleine Taten zählen. Über einen mutigen Einsatz.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 14. August 2019 (03:26)

Der Urlaub ist den meisten Menschen heilig. Wochen vorher steigt die Vorfreude auf die Zeit, in der man meistens nichts machen will, außer die Seele baumeln zu lassen. Dass jemand diese besondere Zeit im Jahr in einem Flüchtlingslager auf einer ehemaligen Mülldeponie verbringt, ist schwer vorstellbar.

Für die Gablitzer Ärztin Karin Tschare-Fehr nicht. Schon seit der Flüchtlingskrise 2015 ist sie in verschiedenen Lagern unterwegs, um die Menschen dort medizinisch zu versorgen. Ihre Motivation ist Menschlichkeit. Und obwohl sie keine Fotos von weißen Stränden und glasklarem Wasser herzeigen kann, kehrt sie doch reich beschenkt wieder. Die Menschen sind ihr sehr dankbar für ihre Taten.

Dieser Einsatz ist bewundernswert. Daran kann man sich ein Beispiel nehmen – es muss ja nicht gleich ins nächste Flüchtlingslager gehen. Schon kleine Taten, wie das Kümmern um neue Leute in der eigenen Gemeinde, kann schon eine Veränderung bringen.