Eine Residenz für das Land. Martin Gruber-Dorninger über die Hoffnung auf eine Zukunft zu Hause.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 13. September 2017 (05:56)

Eine der wichtigsten Bauten der Region steht in Purkersdorf. Es handelt sich um den Hoffmannpark, in dem seinerzeit auch Mahler und Schnitzler ihre müden Knochen wieder fit machten. Es wurde sogar eine eigene Bahnstation nach dem Sanatorium benannt und diese ist jedem als Wiener-Stadtgrenze ein Begriff.

Nur einen Haken hat der Hoffmannpark: Das Heim ist bisher keine Vertragseinrichtung des Landes NÖ, erster Vertragspartner ist der Fonds soziales Wien. Das heißt, dass weder Purkersdorfer noch Pressbaumer in den Genuss des Sanatoriums kommen. Zwar gibt es mit dem SeneCura ein weiteres ausgezeichnetes Pflegeheim in Purkersdorf, aber der Hoffmannpark würde den Senioren noch eine zusätzliche Sicherheit geben, ihr Leben auch dort ausklingen zu lassen, wo sie sich am wohl-sten fühlen.

Der neue Betreiber „Antaris“ will sich zuerst einmal an seinem neuen Standort einfinden, danach wird er versuchen, eine Zuweisung aus NÖ zu bekommen. Genau so funktioniert gute Partnerschaft mit der Stadtgemeinde und ihren Bewohnern.