Kaum Interesse an EU-Wahl. Über eine Podiumsdiskussion mit kaum Publikum.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 08. Mai 2019 (03:47)

„Wie siehst Du das, lieber Lukas?“ fragte Moderator Christoph Steinacker seinen Verbindungskollegen Lukas Mandl bei der Podiumsdiskussion im Purkersdorfer Stadtsaal. Und der EU-Abgeordnete antwortete fachmännisch. Ebenso seine Mitstreiter, die sich einer spannenden Diskussion stellten.

Alles war von der Katholischen Österreichischen Studentenverbindung (K.Ö.St.V.) perfekt organisiert, der Moderator top vorbereitet. Die Diskutanten legten sich ebenfalls ins Zeug, brachten ihre Standpunkte dar und erklärten die Prinzipien der EU. Eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende EU-Wahl, sollte man meinen. Denn lediglich 50 Leute (eher optimistische Schätzung) fanden den Weg in den Stadtsaal.

In Europa werden etwa 80 Prozent unserer Gesetze beschlossen, also mehr als im Nationalrat. Und dennoch ist das Interesse an einer Diskussion so gering. Obendrein steht der EU eine mögliche Veränderung ins Haus. Spannende Zeiten, nur ohne Zuschauer.