Keiner spielt mit Trinkwasser. Über ein Missverständnis, das Wellen schlug.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 26. Juni 2019 (03:59)

Das Thema „Wasser“ ist ein heikles. Vor allem dann, wenn es in Verbindung mit Privatisierung gebracht wird. In einer Pressbaumer Facebook-Gruppe wurde eben das thematisiert und weckte die schlimmsten Befürchtungen.

Über 100 Kommentare wurden unter einen Eintrag gepostet, der behauptete, dass Pressbaum sein Wasser an die PKomm (ohnehin eine 100%-Tochter der Stadtgemeinde) verkaufen wolle. Natürlich gingen da die Emotionen hoch – doch völlig umsonst. Es ging lediglich darum, dass die Tätigkeit des Wassermeisters ausgelagert werden sollte. Dabei ging es um Installateurarbeiten und nicht um das Wasser selbst.

Überraschend war, wie schnell sich diese Fehlinformation verbreitete und wie wenig Vertrauen den Einträgen von Lokalpolitikern geschenkt wurde, die versuchten die Angelegenheit zu beruhigen.

Auch wenn es eine Falschmeldung war, zeigt es, dass man mit dem Thema „Trinkwasser“ spielt man besser nicht.