Alle ins Boot holen. Über die Aufregung der Anrainer in der Grillparzergasse.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 15. September 2021 (03:38)

Aufregung herrscht derzeit bei den Anrainern der Grillparzerstraße. Der Grund: Ein geplanter Wohnbau der Wohnkompanie, der nach heutigem Stand auf dem Grundstück Grillparzergasse 33 geplant ist sowie die Zufahrt, die über die Gasse erfolgen sollte. Die Anrainer fordern nun, dass die Stadtgemeinde eine in Privatbesitz befindliche zweite Verbindungsbrücke zwischen Deutschwaldstraße und Grillparzergasse kauft, um den Verkehr so umzuleiten.

Bürgermeister Stefan Steinbichler lehnte diesen Vorschlag bereits ab – die Kosten seien derzeit nicht stemmbar. Ein Wegerecht könne er sich vorstellen. Gespräche zwischen den Beteiligten – Wohnkompanie, Stadtgemeinde und Eigentümer der Brücke – wurden kürzlich aufgenommen – und das ist gut so.

Man steht zwar noch am Anfang, dennoch wurde der erste Schritt getan. Jetzt gilt es, die Verhandlungen am Laufen zu halten. Nur dann, wenn alle an einem Tisch sitzen, kann zumindest ein Kompromiss gefunden werden.