Ohne Krise kein Fahrrad-Boom?. Über den Aufschwung des Radsports.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:20)

Das Radfahren erlebt derzeit eine einen richtigen Aufschwung. Dabei ist das Fahrrad nichts Gehyptes, Neues – nein, es dient seit Generationen als Fortbewegungsmittel und ist ein treuer Begleiter von Jung und Alt. Aber, wie alles, das selbstverständlich ist, gerät es manchmal in Vergessenheit.

Nicht zuletzt dank der Erfindung des E-Bikes entdeckten viele Menschen aber das Fahrrad nun doch wieder. Und die Coronakrise sorgte dann auch noch dafür, dass so manch einer oder eine das alte Fahrrad aus dem Keller holte. Aber braucht es wirklich eine Krise, dass ein umweltschonendes Verkehrsmittel wieder massentauglich wird?

Scheint so. Aber generell ist es ist ein gutes Zeichen, dass nun ein Umdenken stattfindet. Und es ist der richtige Zeitpunkt für die Politik, in den Ausbau der Rad-Infrastruktur zu investieren. Das wird auch die Voraussetzung dafür sein, dass wir eine andere Krise noch bremsen können, bevor es zu spät ist – die Klimakrise.