Transparenz zeigen. Über die gefälschte Unterschrift bei der Brosig-Petition.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 08. September 2021 (05:04)

Die Diskussionen um das Brosig-Grundstück in Pressbaum reißen nicht ab. Nachdem Eva-Maria Prinz, Initiatorin der Petition, die sich für den Erhalt des Brosig-Grundstücks einsetzt, wegen einer gefälschten Unterschrift mehrere Stunden von der Polizei verhört wurde, ließ sie nun in jüngster Gemeinderatssitzung die Bombe platzen: Der Name eines Toten wurde mit einer allgemeinen E-Mail-Adresse der Stadtgemeinde Pressbaum eingetragen und auch bestätigt. Stadtchef Josef Schmidl-Haberleitner wusste dies bereits.

Dabei kommt jetzt eine Fragen auf: Wurde hier bewusst eine Fälschung vonseiten der Gemeinde vorgenommen? Möglich wäre aber auch, dass die Adresse von jemand Fremdem eingetragen und von einem Gemeindebediensteten bestätigt wurde.

Fakt ist, der Unmut der Bürger gegenüber der Gemeindeführung wird größer. Wichtig wäre es, die Sache transparent zu behandeln und offen mit der Bevölkerung zu kommunizieren.