Nachdenken beim „Chillen“. Über die Müllproblematik in Purkersdorf.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 21. August 2019 (03:05)

Bei Temperaturen um die 30 Grad ist es auch am Abend noch warm genug, um draußen zu sitzen. Die Bedingungen sind vor allem für die Jugendlichen optimal, denn sie haben Ferien. Dürfen lange aufbleiben und können ausschlafen.

Bis spät in die Nacht mit Freunden treffen steht am Programm. Geeignete Plätze finden die Jugendlichen in der Stadt genug. Ob Skaterplatz, Feihlerhöhe oder Fürstenbergbrunnen. Hier kann man „chillen“. Dass die kulinarische Versorgung nicht fehlen darf, versteht sich von selbst. Pizza und Bier stehen auf der Menükarte, das wissen auch die Bauhof-Mitarbeiter. Denn leider werden die leeren Flaschen und Kartons nicht weggeräumt.

Mit einer Aufklärungs-Kampagne in den Schulen will der Bürgermeister jetzt starten und informieren, welche – auch finanziellen Folgen – die Hinterlassenschaften für die Stadtgemeinde haben. Schaden kann es jedenfalls nicht, denn vielleicht denkt der eine oder andere doch nach und wirft seinen Müll ordnungsgemäß weg.