Erstellt am 18. Januar 2017, 05:40

von Martin Gruber-Dorninger

Nicht im Verkehr ersticken. Martin Gruber-Dorninger über einen sinnvollen 15-Minuten-Takt.

Immer mehr Leute wohnen nicht in Gehweite von ihren Arbeitsplätzen entfernt, ändern diesen auch öfter, wie die Statistik belegt. Das gesteigerte Mobilitätsbedürfnis der Menschen stellt die Verkehrsplaner daher vor immer größere Herausforderungen. Eine große Anzahl meuss binnen kürzester Zeit von A nach B gebracht werden und das möglichst umweltschonend, gefahrenlos und komfortabel.

Nachdem das „Beamen“ noch nicht erfunden wurde, muss der Mensch realistischerweise entweder mit dem Auto oder dem Zug fahren. Durch den neuen Bezirk wird es zusätzlich wichtig mobil zu sein und das nicht nur nach Wien und retour.

Umso wichtiger ist es, diese Strecken öffentlich auszubauen und ständig an Verbesserungen zu arbeiten. Die ÖBB haben schon einiges in Bewegung gesetzt und zeigen sich auch einem 15-Minuten-Takt gegenüber aufgeschlossen. Der sollte allerdings nicht in Purkersdorf enden, sondern bis Pressbaum geführt werden. Denn das könnte den Verkehr rechtzeitig auf die Schiene bringen, bevor das Wien-Tal im Verkehr erstickt.