Ein Spiel auf Zeit. Wolfgang Wallner über Pressbaums Druck am Transfermarkt.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 09. Januar 2019 (02:20)

Ein bisschen Säbelrasseln gehört zum Geschäft. Selbst unter Nachbarn. So ist wohl auch der Disput rund um Johan Gustafsson zu sehen. Der „Schweden-Bomber“ will Pressbaum wieder in Richtung Gablitz verlassen. Noch aber spießt sich‘s am lieben Geld.

Eine Einigung wird‘s geben. Reisende lassen sich bekanntermaßen nicht aufhalten – ob auf der großen Profibühne oder in der 1. Klasse. Das weiß man auch in Pressbaum, muss aber auf Zeit spielen. Denn namhafte Abgänge (u.a. ging auch Christopher Bollauf) zwingen der Prokes-Elf das Gesetz des Handelns auf. Bevor nicht entsprechender Ersatz an Bord ist, wird‘s voraussichtlich kein grünes Licht für den Gustafsson-Wechsel geben. Selbst wenn dieser letzten Endes nicht zu verhindern sein wird.

Für die Pressbaumer geht‘s schließlich noch um die Meisterkrone. Da kann ein routinierter Torjäger von der Qualität des „Schweden-Bombers“ schon Goldes wert sein. Sieben Zähler Rückstand hat der Gebietsliga-Absteiger auf Spitzenreiter Mank. Ganz schön viel Holz, aber nicht unaufholbar.

Um die Topteams wie Loosdorf, Markersdorf & Co. aber wirklich noch abzufangen, müsste am Transfermarkt noch der eine oder andere Coup gelingen. Das macht die Causa Gustafsson so kompliziert.