Fortschritte sind keine zu sehen. Über eine weitere deprimierende Saison für den FC Purkersdorf.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 13. Juni 2019 (01:08)

Vor vier Jahren ist Dieter Pawlek beim FC Purkersdorf mit dem klaren Ziel angetreten, auf die eigene Jugend zu setzen. Bei einem Klub, der finanziell keine großen Schritte machen kann, ist das die logische Herangehensweise. Doch nach vier Jahren, in denen trotz einiger Trainer- und sogar eines Ligawechsels in der Kampfmannschaft nicht der geringste Fortschritt zu erkennen war, sollte man zumindest im Nachwuchsbereich erste Zeichen der Konsolidierung erkennen können.

Tatsächlich hat man mit der U 16 ein Team im OPO-Bewerb, das einen tadellosen dritten Platz unter fünf Mannschaften einnimmt, und ausgeglichen bilanziert. Auch die U 15 ist drittes von acht Teams. Noch etwas Geduld also, und dann kommt der eine oder andere Spieler für die Kampfmannschaft in Frage. Aber bei den jüngeren Jahrgängen ist der Einzug ins Obere Play-off derzeit kein Thema, vom Landesligaaufstieg kann man allenfalls träumen. Doch nur mit Nachwuchs-Landesligateams ist heutzutage an einen Aufstieg überhaupt zu denken.

Wieder einen neuen Trainer für die Kampfmannschaft zu holen, wird also auch in der fünften Saison der Ära Pawlek am ursächlichen Problem nichts ändern. Dieser Obmann hat das Problem bei der Jugend nicht verursacht, aber Lösung hat er auch noch keine gefunden.