Gradmesser kommen erst. Wolfgang Wallner über die „Gesetze“ des Fußballs.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 24. August 2017 (02:09)

Das Fußballwunder ist ausgeblieben. Mit 1:5 zogen die St. Pöltner am Sonntag in Salzburg den Kürzeren. Wunder gibt‘s zwar immer wieder, nicht aber, wenn der Gegner Österreichs absolute Nummer eins ist. Für die verunsicherten Wölfe war Salzburg eine Nummer zu groß.

Wolfsberg und dann Anfang September Altach vor heimischem Publikum: An diesen Partien kann und muss sich der SKN messen lassen. Steht auch dann in der Rubrik „Siege“ noch die Zahl Null, wird sich eine Trainerdebatte nicht vermeiden lassen. Die Gesetzmäßigkeiten des Fußball können auch noch so ernst gemeinte Beteuerungen nicht außer Kraft setzen.

Die St. Pöltner Führungsriege macht Fallmann nach wie vor die Mauer. Mit durchaus guten Argumenten. Der Coach erreiche nach wie vor die Mannschaft, es bestehe kein Grund in Panik zu verfallen, versichert General Manager Andreas Blumauer. Dass die frisch zusammengestellte Mannschaft nur phasenweise ihr Können ausspielt, liegt auch nicht unbedingt am Trainer.

Was nichts daran ändert, dass Entwicklungsschritte hin zu mehr Stabilität und Torgefahr zu sehen sein müssen. Und mittelfristig auch die Resultate „stimmen“ sollten. Sonst schlagen wohl die Fußball-Gesetzmäßigkeiten eiskalt zu.