Highlightspiele ohne den Major?. Über Stefan Maierhofers Kampfkraft im Saisonfinish.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 25. April 2019 (01:49)

Der FC Aarau feiert den höchsten Saisonsieg und sogar den höchsten Sieg in der Fremde seit dem Jahr 2001. Doch Stefan Maierhofer sitzt 90 Minuten lang nur auf der Ersatzbank.

Dass Aaraus Coach Patrick Rahmen den „Major“ aus Gablitz fünf Tage vor dem Gipfeltreffen in Genf gegen das bereits als Meister (fast) feststehende Servette nur eine Pause gönnen wollte, kann man ausschließen, dazu war die Partie gegen Wil zu wichtig. Denn Lausanne hatte im Kampf um den Relegationsplatz vorgelegt und Aarau musste nachziehen. Rahmen hat also sicher die für ihn stärkste Elf aufgeboten — und wurde nicht enttäuscht. Seine Truppe hat sich so richtig eingeschossen für die zwei entscheidenden Spiele.

Doch die Voraussetzungen gegen das Topteam der Liga sind sicher ganz andere. Man braucht in Genf ein Remis, um an Lausanne dranzubleiben und um das zu erreichen, die kampfstärksten Spieler. Maierhofer ist in dieser Disziplin unschlagbar. Und auch er hat Rahmen heuer bislang noch nie enttäuscht.

Eines ist jedenfalls sicher: Maierhofer will bei den wegweisenden Spielen in Genf und daheim gegen Lausanne unbedingt dabei sein. Speziell das Direktduell um den Relegationsplatz gegen Lausanne wird ein einzigartiger Nervenkitzel. Und solche Spiele liebt Maierhofer wie kein anderer.