SKN-Präsi kein Schönwetterjob. Claus Stumpfer über Helmut Schwarzls große Aufgabe bei den Hauptstadtkickern.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 21. Februar 2018 (00:40)

Der SKN St. Pölten sucht den Weg aus der Krise. Interimistisch ist mit Helmut Schwarzl vorerst ein Neulengbacher als oberster SKN-Boss nach dem Abgang von Gottfried Tröstl eingesprungen. Ex-Landeshauptmann Erwin Pröll, Wunschkandidat vieler Fans, wollte sich der Aufgabe offenbar lieber nicht stellen — was wenig überrascht: Ein Schönwetterjob ist SKN-Präsident sicher nicht!

Die St. Pöltner sind drauf und dran, alle Negativrekorde in der österreichischen Fußballbundesliga zu brechen. Dass es nicht so weit kommt, dafür soll Schwarzl sorgen. Doch der Chef der Firma Geberit kommt sportlich vom Tischtennis, war auch begeisterter Spieler beim UTTV Neulengbach. Als profunder Fußballexperte gilt er eher nicht.

Aber fürs Sportliche ist er auch nicht zuständig. Trainer Oliver Lederer sitzt weiter im Sattel. Schupps Agenden des sportlichen Leiters wird nach dessen Abgang in den nächsten Monaten General Manager Andreas Blumauer mitbetreuen. Auch SKN-Urgestein Thomas Nentwich soll beraten.

Schwarzl muss „nur“ den Betrieb aufrechterhalten, wobei er zweigleisig zu planen hat. Denn ob der SKN ein Relegationsspiel gegen einen 2.-Bundesliga-Klub gewinnen kann, ist fraglich.

Aber vielleicht gibt es ja gar keine Relegation. Nicht für alle Klubs soll die Bundesligalizenz eine „g‘mahte Wies‘n“ sein …