Statistischer Zufall oder mehr. Claus Stumpfer über Erfolgsläufe des Duos Kühbauer/Palla.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 27. Juni 2018 (02:17)

Der SKN St. Pölten ist der dritte Klub, bei dem der Mauerbacher Stefan Palla unter Trainer Didi Kühbauer auflaufen wird. In den Jahren 2010 bis 2012 waren die beiden bereits bei der Admira ein Team. 2011 hatte Palla 18 Spiele fehlerfrei durchgespielt, und die Admira sah sich an der Tabellenspitze wieder. Dann musste Palla ausgerechnet gegen den WAC zur Notbremse greifen. Er sah Rot, das Match ging verloren und ohne ihn war man dann auch in Altach chancenlos. Gegen den SKN war Palla wieder dabei und Kühbauer/Palla schafften als Dritte letztlich die Europa-League-Qualifikation.

Ähnliches spielte sich 2014 beim WAC ab. Erneut kämpften Kühbauer/Palla um die Tabellenführung, ehe Palla für längere Zeit verletzt ausfiel — Endrang fünf. Als Palla im Jahr darauf erneut nicht fit war, rutschte der WAC in den Tabellenkeller, Kühbauer wurde gefeuert.

Nun mag man dies als statistische Zufälle abtun, schließlich ist Palla nie ein offensichtlicher Matchwinner. Ein solider Linksverteidiger ist er aber allemal, und unter Kühbauer immer am stärksten. Bleibt Palla verletzungsfrei, dann spricht statistisch viel für eine starke Saison des SKN. Von der Tabellenführung zu reden, mag verrückt klingen, doch bei der Admira und dem WAC hatte das auch keiner für möglich gehalten.