Teigl hat eine neue Perspektive. Über einen schon „Ausgesiebten“, der jetzt wieder Rückenwind spürt.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 07. August 2019 (01:51)

Im Januar stand Georg Teigl beim FC Augsburg in der Deutschen Bundesliga nicht nur am Abstellgleis, sondern offenbar auch ganz knapp vor einem Wechsel. Endlich gab es laut Teigls Bekunden einen Verein, der ihn haben wollte, aber die beiden Klubs konnten sich nicht einigen. Vielleicht sein Glück! Denn als die Not unter Trainer Manuel Baum in der vergangenen Spielzeit groß war und sich die Verletzungen häuften, bekam Teigl plötzlich wieder Einsätze. Ebenso unter dem neuen Trainer Martin Schmidt. Sechsmal durfte Teigl ran und machte dabei einen guten Job.

Auch in der Vorbereitung hat man gemerkt, dass Teigl im Team mehr und mehr ankommt. Sein Vertrag wurde bis 2022 verlängert und beim 4:1-Sieg im Testspiel gegen Galatasaray Istanbul zählte er zu den Aktivposten. Alles sieht nun danach aus, als könnte die Beziehung zwischen dem Tullnerbacher und dem FCA jetzt besser funktionieren.

Zumal es ihm und Lebensgefährtin Karin, mit der er ein Online-Magazin (Mode-Fotografie) betreibt, im Augsburger Bismarckviertel gut gefällt. Persönliche Ziele will er sich in dieser Saison aber keine setzen: „Ich werde im Training alles geben, und wenn ich es gut mache, dann kommt das raus, was ich will“, sagt er. Teigl weiß einfach zu genau, dass es schnell gehen kann. Sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.