Viel Arbeit für den neuen Mann. Über das erneute „Aksu-Loch“ und den „Glücksfall“ Amir Bradaric.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 23. September 2020 (01:53)

Der SVcar-repGablitz ist in in eine formidable Krise gerutscht. Schon in der Vorbereitung hatte man den Eindruck, als würde die Mannschaft von Spiel zu Spiel schlechter werden. Und in der Meisterschaft hat sich dieser Eindruck weiter verstärkt. Das 0:3 daheim gegen Neudorf war jetzt schon ein Offenbarungseid. Derzeit agiert kaum ein Spieler in Normalform.

Dazu kam auch noch das Fehlen von Ibrahim Aksu. Der Spielmacher und Vollstrecker in Personalunion war heuer in der Vorbereitung ausnahmsweise anwesend. Wegen Corona ließ er den obligaten Verwandtenbesuch in seiner alten Heimat aus. Obmann Andi Forche und Co. haben sich daher berechtigte Hoffnung machen können, dass das berüchtigte „Aksu-Loch“ — in den ersten Herbstrunden suchte der Wiener bislang immer seine Form — heuer ausfällt. Aber ausgerechnet Corona zwang Aksu nun zur Zwangspause — Quarantäne wegen eines Verdachtsfalls!

Doch es war nicht allein das Fehlen Aksus, das die Gablitzer gegen Neudorf untergehen ließ. Der neue sportliche Leiter Amir Bradaric wird im Winter seine Kontakte spielen lassen müssen, um personelle Änderungen vorzunehmen. Doch dafür ist Bradaric bekannt, seine Rückkehr für die Gablitzer daher ein echter Hoffnungsschimmer.