Irene Spitzl singt Lieder für die Seele. Irene Spitzl singt gemeinsam mit zwei weiteren Musikern über die Liebe im BIZ Purkersdorf. Musik war schon immer ein fixer Bestandteil in ihrem Leben.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 27. Februar 2020 (02:25)
Irene Spitzl begleitet die Musik schon seit ihrer frühesten Kindheit.
privat

Um eine musikalische Liebesgeschichte geht es beim nächsten Klassik-Konzert im BIZ-Konzertsaal am Freitag, 6. März, um 19.30 Uhr. Zu hören sein werden Werke von Schumann und Fitzgerald. Dargeboten werden die Stücke von Irene Spitzl, Lukas Johan und Nana Masutani.

„Ursprünglich hatten wir geplant, einfach Stück an Stück zu reihen. Aber dann haben wir uns entschlossen, auch über die Persönlichkeiten, von denen die Werke stammen, zu sprechen und zum Beispiel Liebesbriefe von Clara und Robert Schumann sowie Scott und Zelda Fitzgerald vorzutragen“, erzählt Irene Spitzl. Ihr gefällt besonders gut, dass es im Konzert um zwei Frauen geht, die maßgeblich zum Erfolg ihrer Männer beigetragen haben.

„Meine Kindheit und Jugend war sehr von Krankheit geprägt und das Singen und die Musik waren für mich irgendwie ein ultimativer Seelentröster.“ Irene Spitzl

Spitzl absolviert am 6. März ihr erstes Klassik-Konzert in Purkersdorf und das, obwohl die Region nicht unbekannt für sie ist. Die Sopranistin lebt gemeinsam mit ihrer Familie im Irenental und vorher auch einige Jahre in Purkersdorf. Ihre ersten Musikschulkonzerte bestritt Spitzl mit Blockflöte und Gitarre in der Wienerwaldstadt.

Musik war schon früh ein fixer Bestandteil im Leben der 32-Jährigen. „Ich habe schon auf dem Klo der Großeltern gesungen“, schmunzelt sie. Ihre Eltern sind beide musikalisch, der Vater hat bei den Symphonikern gespielt. Ihre ersten Gesangsstunden hat sie mit 18 Jahren geschenkt bekommen. Für Spitzl war die Musik in ihrer Kindheit und Jugend ganz besonders wichtig, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. „Meine Kindheit und Jugend war sehr von Krankheit geprägt und das Singen und die Musik waren für mich irgendwie ein ultimativer Seelentröster“, erzählt sie. Sie halfen ihr aber auch, Freude und Euphorie nach außen zu transportieren. „Deswegen ist mir auch das Musizieren mit Kindern ein Anliegen“, so Spitzl, die an der Volkshochschule Purkersdorf und privat Gesang unterrichtet. Sie selbst trainiert ihre Stimme täglich. „Manchmal nur eine Viertelstunde, manchmal mehrere Stunden“, sagt die Irenentalerin. Neben Klassik-Konzerten singt sie auch auf Hochzeiten. „Die klassische Gesangsausbildung hilft bei allen anderen Musikrichtungen“, ist sie überzeugt.

Die beiden anderen Musiker, mit denen sie das Klassik-Konzert in Purkersdorf bestreitet, kennt Spitzl schon sehr lange. „Mit Lukas Johan habe ich schon bei meiner ersten Gesangslehrerin gesungen und auch Nana Masutani ist mir schon lange bekannt.“ Derzeit ist das Konzert in Purkersdorf als einmaliger Termin geplant. „Aber wenn es gut ankommt, kann man es ja vielleicht wiederholen“, so Spitzl.