Pistracher tritt als Purkersdorfer Stadtrat zurück

Erstellt am 15. Juni 2022 | 05:37
Lesezeit: 2 Min
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Gerald Pistracher legt überraschend seine politischen Ämter zurück.
Foto: Foto privat
Gerald Pistracher (NEOS) legt aus familiären Gründen all seine politischen Funktionen zurück. Florian Kopetzky soll folgen.
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Paukenschlag in der Purkersdorfer Stadtpolitik: Gerald Pistracher, der bislang für die NEOS als Bildungsstadtrat tätig war, legt seine politischen Funktionen zurück. Familiäre Gründe zwangen ihn zu diesem Schritt.

„Ich bleibe aber im NEOS-Team Purkersdorf weiter aktiv und werde mich sicherlich immer wieder zu Wort melden.“

„Meine beiden Kinder aus erster Ehe sind zu mir und meiner Frau nach Purkersdorf gezogen. Da sich unsere Lebenssituation nun grundlegend geändert hat und ein Familienleben mit vier Kindern auch viel Zuwendung und Zeit erfordert, habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden, meinen zeitintensiven Job als Stadtrat aufzugeben, weil meine Familie das Wichtigste ist“, sagt Pistracher.

Er hält aber dennoch fest: „Ich bleibe aber im NEOS-Team Purkersdorf weiter aktiv und werde mich sicherlich immer wieder zu Wort melden, wenn es um Bildung, Transparenz und der Beteiligung der Bevölkerung geht.“

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Florian Kopetzky wird von den NEOS nachnominiert und soll in der kommenden Gemeinderatssitzung Stadtrat werden.
Foto: privat

Auch seine Nachfolge ist – zumindest aus Sicht der NEOS – bereits geregelt. „Wir schlagen Florian Kopetzky als neuen Bildungsstadtrat vor“, verrät Pistracher und fügt hinzu: „Das wichtigste Projekt im Bildungsressort ist der Neubau der Volksschule. Florian Kopetzky ist Architekt und außerdem in der Planungsgruppe vertreten. Er ist über alle Abläufe informiert und hat darüber hinaus alle notwendigen Kompetenzen.“

Für Kopetzky kam die Anfrage überraschend, dennoch blickt er seiner neuen Aufgabe positiv entgegen. „Ich freue mich sehr auf die neuen interessanten Aufgaben und dass ich mit meiner Erfahrung wichtige Projekte, wie zum Beispiel den Neubau des Schulareals und die Gestaltung der Bahnhofsgründe in Unterpurkersdorf, voranbringen kann. Ich habe durch meine Arbeit im WIPUR-Aufsichtsrat und in der Planungsgruppe einen guten Überblick, was in Purkersdorf getan werden muss und kann sofort mit der Arbeit beginnen.“

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