Purkersdorfer Bahnhofsfrauen wollen „Hejduk-Kiosk“ retten

Kiosk in der Wintergasse soll mit kulturellem Leben erfüllt werden.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 04:52
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Die Bahnhofsfrauen setzen sich für den Erhalt des „Hejduk-Kiosks“ in der Wintergasse ein.
Foto: Bahnhofsfrauen Purkersdorf

Er ist mittlerweile so etwas wie ein Purkersdorfer Original – die Rede ist vom „Hejduk-Kiosk“ in der Wintergasse. Der Kiosk diente einst als Jausenstation für die Heizer der Dampflokomotiven.

Ende September lief der Vertrag mit dem letzten Pächter aus, die ÖBB als Grundstückseigentümer würden den Kiosk abreißen. Einige Interessenten hätten allerdings Pläne, ihn weiterzuführen. Vorstellbar wären verschiedenste kulturelle Aktivitäten.

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Laut Bahnhofsfrau Renate Schnee wären die ÖBB grundsätzlich damit einverstanden, eine konkrete Vereinbarung gebe es aber noch nicht. Auch Bürgermeister Stefan Steinbichler müsse dem Vorhaben zustimmen.

„Der Gemeinde würden keine Kosten entstehen. Im Gegenteil: Wir können ein Stück Purkersdorfer Geschichte mit neuem Leben füllen. Alles, was wir brauchen, ist ein Ja des Bürgermeisters“, sagt Schnee. Auf NÖN-Nachfrage erklärt der Stadtchef: „Wenn ein konkreter Businessplan dahinter ist und die Interessenten für die Kosten aufkommen, sehe ich keinen Grund, den Kiosk abzureißen.“

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