Pressbaum gibt das Zepter ab. Die Stadtgemeinde blickt zufrieden auf ein ereignisreiches Faschingsjahr zurück.

Von Dolores Stuttner. Erstellt am 10. November 2017 (05:30)
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Die zahlreichen Feste um die Narrenhauptstadt hielten Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner und die Duckhüttler Faschingsgilde gehörig auf Trab. Seit November vorigen Jahres trug Pressbaum nämlich mit Stolz diesen Titel. Nun gibt das Oberhaupt der Stadtgemeinde mit 11. November diesen Titel an Traiskirchen ab. Obfrau und Vizepräsidentin der Duckhüttler Jutta Polzer sprach mit der NÖN über das ereignisreiche Jahr.

Bei der Bevölkerung kamen die Aktionen sehr gut an"

Mit dem Landesnarrenwecken am Hauptplatz der Stadtgemeinde wurde im November 2016 der Beginn des Jahres als Landes-Narrenhauptstadt feierlich eingeläutet. Ab Jänner folgten neben einigen Faschingssitzungen auch Veranstaltungen wie der Faschingsumzug und das Poldi-Verbrennen. „Bei der Bevölkerung kamen die Aktionen sehr gut an. Es hat uns sehr gefreut, dass die Feste und Sitzungen so zahlreich besucht waren“, freut sich Polzer.

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Obfrau Jutta Polzer freut sich über ein gelungenes Jahr alsNarrenhauptstadt 2017.

Den Höhepunkt der bewegten Zeit stellte zweifelsohne der Umzug am Faschingsdienstag dar. Dieser stieß auf großen Anklang und lockte neben einigen freiwilligen Helfern zahlreiche Zuschauer an.

Aufwand hat sich gelohnt

Aufgrund des reibungslosen Ablaufs der Organisation und des großen Interesses seitens der Bevölkerung ist die Obfrau davon überzeugt, dass es in Pressbaum auch in Zukunft wieder mehr Aktionen dieser Art geben könnte. „Obwohl die Kosten für die Organisation höher als die zur Verfügung stehenden Mittel waren, hat sich der Aufwand gelohnt. Die rege Teilnahme an unseren Veranstaltungen hat gezeigt, dass in der Bevölkerung durchaus Interesse vorhanden ist“, resümiert Polzer ihre Eindrücke als ehemalige Obernärrin der Landes-Narrenhauptstadt.