Forum Alpbach einmal selbst erleben. Der Mauerbacher Philipp Hackel erhielt ein Stipendium für das Forum Alpbach in Tirol.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 19. März 2018 (10:50)
Philipp Hackel hatte eine bestimmte Vorstellung, bevor er zum Forum Alpbach kam. Diese wurde aber bei weitem übertroffen.
Club Alpbach

Egal ob aus Politik, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft, Gesellschaft oder Kultur, beim Forum Alpbach in Tirol treffen jedes Jahr wichtige Persönlichkeiten aufeinander. Im vergangenen Jahr mittendrin dabei, der Mauerbacher Philipp Hackel. Jedes Jahr nehmen auch zahlreiche Studenten im Rahmen eines Stipendienprogramms aus ganz Europa teil.

Der Club Alpbach NÖ setzt ein Motivationsschreiben, Lebenslauf, Referenzschreiben und Noten voraus, und selektiert seine Teilnehmer dann danach. Einer davon war Philipp Hackel. Was genau ausschlaggebend ist, um das Stipendium zu erhalten, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden.

"So viel Neues wie möglich lernen"

„Bei mir persönlich hat vermutlich meine Auslandserfahrung, insbesondere mein Gedenkdienst am American Jewish Committee in New York City und am FAGiC in Barcelona geholfen“, erzählt Philipp Hackel. Zudem beschäftigt er sich auch intensiv mit europäischer Integration: „Ich engagiere mich im transatlantischen Studenten Think-Tank European Horizons, in dem wir uns stark mit europäischer Integration beschäftigen. All diese Dinge, gepaart mit meiner Motivation so viel Neues wie möglich zu lernen, haben vermutlich zu meinem Stipendium geführt“, so Hackel.

Der akademische Hintergrund, ist zwar wichtig, scheint aber nicht unbedingt ausschlaggebend zu sein. Schließlich war Hackel einer der Jüngsten vor Ort. „Es ist wichtig, dass man durch seine Bewerbungsunterlagen Initiative und Interesse zum Ausdruck bringt. Für mich war wahrscheinlich ausschlaggebend, dass ich schon sehr früh meinen Interessen gefolgt bin“, ist Hackel überzeugt.

"Summe an Begegnungen" beeindruckend

Der Mauerbacher hatte zuvor natürlich eine Vorstellung vom Forum Alpbach. „Ich mir Alpbach viel größer, unpersönlicher und vor allem viel oberflächlicher vorgestellt. Diese Erwartungen haben sich aber überhaupt nicht bestätigt“, so Hackel. Ganz im Gegenteil seine Erwartungen wurden noch bei weitem übertroffen. „Man muss Alpbach wirklich einmal selbst erleben, um zu verstehen, wie beeindruckend es wirklich ist“, zeigt sich Hackel begeistert.

Zu einer Verantstaltung dieser Art kommen natürlich viele interessante Persönlichkeiten. „Mich hat aber nicht eine einzelne, sondern die Summe an Begegnungen am meisten beeindruckt“, erzählt Hackel. „Beim Forum trifft jeder auf jeden, und als Student hat man die Möglichkeit, mit hochrangigen Politikern und Wissenschaftlern im persönlichen Gespräch über die verschiedensten Themen zu diskutieren“, fügt er hinzu.

Wer auch Lust hat interessante Persönlichkeiten zu treffen, kann sich nun bewerben. Der Club Alpbach Niederösterreich vergibt auch für dieses Jahr wieder Stipendien. Die Bewerbungsfrist dafür läuft noch bis zum 31. März.