Bausperre im Ort: Siedlungscharakter soll bleiben. Die Gemeinde verhängt eine Bausperre, um das Ortsbild zu erhalten und die Zunahme des Verkehrsaufkommens zu stoppen.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 04. Oktober 2017 (05:28)
NOEN, privat
„Freude haben wir keine damit, die Sicherheit muss aber im Vordergrund stehen“, sagt Alfred Hinterecker zur bevorstehenden Sperre.

Der Gemeinderat hat eine Bausperre beschlossen. „Diese entspricht dem Entwicklungskonzept und dem allgemeinen Wunsch, die Zersiedelung zu stoppen“, sagt Bürgermeister Peter Buchner.

Limitierung an Wohneinheiten beschlossen

Die Sperre wurde beschlossen, um die Wohngebietsflächen abseits der Bereiche mit verdichtetem Wohnbau auf eine Bebauungsdichte von maximal zwei Wohneinheiten je Grundstück zu limitieren. In der Zeit der Sperre soll Grundlagenforschung betrieben und die Feinabstimmung des Geltungsbereichs der Festlegung von maximal zwei Wohneinheiten ausgearbeitet werden.

Die Bausperre wird aufgehoben, sobald diese Phase abgeschlossen ist. Folgende Bauvorhaben sind von der Bausperre nicht betroffen: Neubau eines Ein- oder Zweifamilienhauses, Zu- oder Umbauten ohne Auswirkungen auf die Zahl der Wohneinheiten oder Nebengebäude.

„Mir ist der Erhalt des Mauerbacher Ortsbilds wichtig"

Ziel ist es, die siedlungsstrukturelle Charakteristik der Gemeinde zu sichern. Abseits der festzulegenden dichteren Wohngebietsflächen sollen vorwiegend Einfamilienhäuser, ein hoher Durchgrünungsgrad, niedrige Siedlungsdichte und eine kleinteilige Baustruktur das Ortsbild kennzeichnen.

Dadurch soll auch die Zunahme des Verkehrsaufkommens und weiters steigende Parkplatzknappheit in manchen Gebieten hintangehalten werden.

„Mir ist der Erhalt des Mauerbacher Ortsbilds wichtig. Wir werden jetzt die erforderlichen Schritte setzen, damit Mauerbach in seiner Charakteristik erhalten bleibt“, so Buchner zum Thema Bausperre.

Umfrage beendet

  • Ist Bausperre in Mauerbach sinnvoll?