Mehr „Franz“ als Frauen. Spannende Vorträge, Diskussionsrunden und eine wahre „Messe“ bot der erste Gesundheitstag der Frauen.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 19. März 2019 (11:12)

Da war vielleicht etwas los im Pfarrheim. Über 30 Ausstellerinnen informierten die Besucher rund um das Thema Gesundheit für Frauen. Organisatorin Barbara Posch stellte mit ihrem Team Elisabeth Mayer, Waltraud Frotz, Karin Schlintner, Ingrid Riel, Birgit Hackenauer und Sandra Kirnberger gleich ein Programm zusammen, sodass Landesrätin Petra Bohuslav gleich von einer „Purkersdorfer Gesundheitsmesse“, sprach. Und sie sollte recht behalten, denn es gab eigentlich nichts, das es nicht gab.Bohuslav meinte in einer Ansprache: „Wir müssen uns trauen aufzuholen. Es gibt beispielsweise mehr Bürgermeister mit dem Namen ,Franz’ als Frauen.“
Vorträge zu aktuellen Themen wie beispielsweise Detox aber auch „Dauerbrenner“ wie eine Expertise zum Thema Burn-out fanden großen Anklang.
In einer Diskussion zu „Gesundheitsvorsorge für die Frau im Wandel der Zeit“ mit Nationalratsabgeordneter Michaela Steinacker, Landtagsabgeordneter Doris Schmidl und Primaria Bärbel Fichtl haben dann die hochkarätigen Damen kurzweilig aus dem Leben einer Frau in Politik und Wirtschaft erzählt.
Bei all dem Trubel rund um die Frauengesundheit, blieben Purkersdorfs Bürgermeister Stefan Steinbichler und ÖVP-Chef Andreas Kirnberger nur die Nebenrollen übrig. Puls4-Moderator Andreas Seidl besuchte gemeinsam mit Sina Schmid das Spektakel und fand sich, wie so viele andere Besucher, auch das eine oder andere Accessoire bei den Ausstellern.

Herzerwärmend wurde es dann auch noch, als Caroline Vasicek mit Kindern ein Konzert zum Besten gab.
Barbara Posch, Leiterin der Wir Niederösterreicherinnen in Purkersdorf, resümierte durchwegs positiv: „Der Tag war ganz großartig informativ für die Aussteller untereinander, die Besucherinnen aber auch für uns als freiwillige Organisatorinnen. Das Feedback war rundum sehr gut. Spaß am Frau sein bewegt den Wienerwald und bestärkt uns, den Gesundheitstag auch nächstes Jahr wieder zu veranstalten.“