Einig über Planungsentwurf in Pressbaum. Ausschreibungen für Neubau können erfolgen. Gemeinderat entschied auch einstimmig über den Planungsentwurf. Für Liste WIR! könnte der Prozess aber schneller gehen.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 24. Juli 2021 (03:32)
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Auf dem ehemaligen Gelände der Asfinag wird das neue Haus der Feuerwehr Pressbaum errichtet.
Veraszto, Veraszto

Der Bau des neuen Feuerwehrhauses rückt wieder ein Stück näher: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung den Planungsentwurf, der auch dem Land NÖ und dem Feuerwehrlandesverband vorgelegt wurde, einstimmig beschlossen. Einigkeit gab es auch über die abgeänderten Anträge von ÖVP-Vizebürgermeisterin Jutta Polzer.

Diese sehen nun vor, dass die Ausschreibungen für den Neubau vom eigens gebildeten Arbeitskreis durchgeführt, die Auftragsvergaben der Bauarbeiten aber dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt werden. In den ursprünglichen Anträgen, die vergangene Woche im Stadtgremium aufgehoben wurden, waren nur nachträgliche Beschlüsse durch die Mandatare festgelegt. Da die Causa aber nun erledigt ist, können jetzt im Sommer die Ausschreibungen erfolgen. Wann es zu einem definitiven Baubeginn kommt, ist aber noch unklar.

„An Spekulationen über den Baustart möchte ich mich nicht beteiligen“, sagt ÖVP-Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner auf NÖN-Anfrage. Seines Wissens sehe der Fahrplan der Ausschussvorsitzenden aber vor, dass im November mit dem Bau begonnen wird. Die Zeit drängt jedenfalls, denn wie die NÖN bereits berichtet hat, muss für die erhaltene Förderung noch heuer eine Bauleistung vorgelegt werden.

Geht es nach Stadtrat Wolfgang Kalchhauser (WIR!), braucht es beim Feuerwehrhaus-Neubau mehr Tempo. Der Ausschuss könne mit Sondersitzungen arbeiten, damit die Auftragsvergaben nicht erst im November im Gemeinderat beschlossen werden. „Wir müssen dieses Feuerwehrhaus so schnell wie möglich bauen“, betont der Stadtrat.

Die Gesamtkosten für den Neubau inklusive des bereits durchgeführten Ankaufs des Grundstückes liegen aktuell bei 4,96 Millionen Euro. „Die Baukosten werden vom Land NÖ mit rund einem Drittel gefördert“, informiert Stadtchef Schmidl-Haberleitner.