Martina Reuters Styling-Tipps: Jeans für jede Konfektionsgröße

Erstellt am 29. Juni 2022 | 04:34
Lesezeit: 4 Min
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NÖN-Style-Expertin Martina Reuter gibt Tipps, wie man Jeans am besten kombiniert und wie man damit ganz einfach ein paar Kilos wegschummelt.
Foto: Reuter
NÖN-Style-Expertin Martina Reuter verrät, welche Arten von Jeans es gibt und wie man diese am besten kombiniert.
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Man sieht Leopardenmuster, man sieht gestreift, man sieht kariert, man sieht Blumenprints, Palmenprints, Hawaiidrucke – Prints bei Jeans liegen aktuell voll im Trend. Mein Tipp: Gerade im Sommer, wenn die Hose richtig bunt ist, muss dazu ein unifarbenes Oberteil kombiniert werden. - Sprich eine Farbe, kein Mustermix und natürlich lenken große Muster an der Jeans von schwachem Bindegewebe und Cellulite ab. Je mehr Muster auf der Jeans sind, umso weniger sieht man das Bindegewebe und die Hautbeschaffenheit durch und man ist perfekt gestylt.

Jeansrock – tragen gerne kurvige Frauen

In einem Jeansrock sieht man immer knackig aus. Vorausgesetzt, man hält sich an ein paar Regeln. Der Jeansrock darf nicht zu kurz sein, sondern muss Midilänge haben. Das heißt, dass der Rock unterhalb vom Knie enden muss. Am besten mit einem Gehschlitz hinten, sonst kommt man keinen Meter weiter, und oben geschnitten wie eine Jeans.

Das Ganze hochelastisch, sieht richtig cool aus. Das kann in Uni sein, das kann in Mustermix sein. Dazu eine schöne Tunika, coole Schuhe und man hat einen perfekten Look, nicht nur für den Sommer, sondern das ganze Jahr über. Denn im Winter sind Jeansröcke genau so cool zu tragen mit blickdichter Strumpfhose und schönen Stiefeln.

Die Auswahl der Schuhe ist immer so ein Thema bei Jeans. Eines kann ich euch aber verraten: Ballerinas machen immer dick, obwohl sie die bequemsten Schuhe sind. Deswegen mein Tipp: Wenn schon Ballerinas, dann unbedingt die Jeans in Knöchellänge dazu tragen oder umgekehrt – Ballerinas mit leichten Absätzen oder noch besser - man greift sogar zu Plateauschuhen, dann sieht man ganz einfach zwei bis drei Zentimeter größer aus, weil die Figur optisch gestreckt wird.

Jeans mit Ripsband machen optisch schlank

Die coolste Jeans, um die Oberschenkel optisch um zwei bis drei Zentimeter zu schmälern, ist die, die an den Seitennähten Ripsbänder eingenäht hat. Die können bunt sein, das können aber auch zwei Ripsbänder sein. Wenn man sogar drei hat, bekommt man diesen sportlichen Look. Man nennt das auch ad-leger-Look. Man muss allerdings darauf achten, dass die Seitennähte mit Highlights versehen sind. Dann sehen auch die Beine gleich viel schlanker aus.

Für alle sehr großen Größen, die sich gar nicht mehr trauen, Jeans anzuziehen, und die vielleicht seit Jahren in keine Jeans mehr geschlüpft sind, ist es jetzt wieder so weit. Einfach eine Jeans mit doppelter, vorverlegter Seitennaht kaufen. Das ist optimal, um mindestens fünf Kilo weg zu schummeln. Gibt es nicht nur in Jeansstoff, sprich Denim, sondern auch in anderen Materialien, ist aber richtig, richtig schön. Und mein Tipp für die wirklich voluminösen Frauen.

Mittlerweile gibt es auch Jeans, die den Bauchteil mit einem Netz, dem sogenannten Meshmaterial, verstärkt haben. Das ist optimal für alle Frauen, die ihren Bauch als Problemzone sehen, die Unterstützung brauchen, die schwaches Bindegewebe haben, aber auch für jene, die vielleicht auch viel abgenommen und überschüssige Haut haben. Denn diese Bauchverstärkung hält automatisch alles zusammen. Es sieht viel schöner aus, der Bauch wird flacher und es hat auch eine Stützfunktion, wodurch es einen viel angenehmeren Tragekomfort bietet.

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