Videogrüße statt Neujahrsempfang in Wolfsgraben

Bürgermeisterin Claudia Bock blickt zuversichtlich in das neue Jahr und zieht Bilanz über Vorjahr.

Erstellt am 13. Januar 2022 | 04:53
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeisterin Claudia Bock schickt Neujahrsgrüße via Video an die Bevölkerung.
Foto: privat

Mit einer Videobotschaft und einem Rundgang durch die Gemeinde wendet sich Bürgermeisterin Claudia Bock zum neuen Jahr an die Wolfsgrabner Bevölkerung. Der traditionelle Neujahrsempfang im Jänner kann wegen der anhaltenden Corona-Pandemie nicht veranstaltet werden.

Die Ortschefin fasst die Aktivitäten der Gemeinde im vergangenen Jahr in einem Video zusammen. Besonders positiv für die Bürgermeisterin: Mit der neuen Mitarbeiterin in der Buchhaltung und dem neuen Amtsleiter kann die Verwaltungsarbeit im Rathaus wieder in vollem Umfang durchgeführt werden.

Bock bedankt sich an jener Stellen bei allen Mitarbeitern und der Bevölkerung, die in der Zeit vor den Neubesetzungen Geduld bewiesen hätten. Zu einem lebendigen Miteinander im Ort trägt eine funktionierende Gastronomie bei. Die Bürgermeisterin blickt im Video auf die erfolgreiche Übernahme des Dreimäderlhauses durch eine neue Pächterin zurück.

Entwicklungskonzept im Fokus

Im Fokus der Gemeindearbeit im Vorjahr stand das örtliche Entwicklungskonzept mit seiner Vielzahl an unterschiedlichen Themen. Diese waren in einem Dorfdialog mit der Bevölkerung besprochen worden. Alles solle in die Gemeinde21-Agenda einmünden.

Ebenfalls in der Gemeinde21-Agenda ist der Arbeitskreis für Soziales tätig, dieser nehme sich intensiv dem Thema Demenz an. Im Bereich von Mobilität und Umwelt konnte das E-Mobil Pressbaum auf das Gemeindegebiet von Wolfsgraben erweitert werden. „Die Gemeinde Wolfsgraben bezahlte die Ausbildung für die Fahrer“, berichtet Claudia Bock im Video.

Zu den Vorhaben im Jahr 2022 zählt unter anderem die Ortskernbelebung. Deren Kernstück ist das neue Amtsgebäude. Von den drei Projekten Wehrer Straße (rund 200.00 Euro), Radweg (rund 170.000 Euro) und Wasserversorgungsanlage (rund 410.000 Euro) berichtet die Bürgermeisterin, dass sie die größten des Jahres sein werden. In den weiteren vorgestellten Vorhaben findet sich auch eine Investition in das Feuerwehrhaus:

80.000 Euro nimmt die Gemeinde für Sanierungsarbeiten im Feuerwehrhaus in die Hand. Im Gebäude wird der Boden teilweise getauscht.

Die Ortschefin sprach auch den Umweltschutz im Ort an. So sei der Ort nicht nur pestizidfrei und bienenfreundlich, sondern auch eine „Natur im Garten-Gemeinde“. Der Wolfsgrabner Naturraum kann auf den neubeschilderten Tut gut-Wanderwegen entdeckt werden.