Am Hansen-Areal soll Stadtpark für Pressbaum entstehen. Jungpolitiker wollen Grünfläche für Öffentlichkeit zugänglich machen. Bürger sind eingeladen, Ideen zur Gestaltung einzubringen.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 28. Oktober 2020 (04:34)
Thomas Tweraser und Gemeinderat Nikolaus Niemeczek wollen beginnend 2021 das noch freie Hansen-Areal zu einem Stadtpark umwandeln.
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Jugendstadtrat Thomas Tweraser und Gemeinderat Nikolaus Niemeczek (beide ÖVP) planen gemeinsam die Nachnutzung des rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstückes auf dem Hansen-Areal: Die Waldfläche, die hinter den im Bau befindlichen Wohnungen liegt, soll zu einem neuen Stadtpark umgestaltet werden.

Arbeiten sollen im nächsten Jahr starten

„Im ersten Ausbauschritt soll eine Verbindung für die Schulkinder geschaffen werden und ein offener großer Park entstehen“, sagt Tweraser. Konkret planen die Jungpolitiker, eine fußläufige Verbindung zwischen der Hansenvilla und der Mittelschule Pressbaum zu errichten. Dazu soll über die Kalte Wien eine neue Fußgängerbrücke gebaut werden. Aber auch vom neuen Stadtpark sollen die Jugendlichen profitieren. „In den nächsten Jahren kann dieser dann zum Beispiel um einen ,Fun-Court‘, also einen öffentlichen Sportplatz erweitert werden“, erklärt Tweraser. Der Stadtrat will im kommenden Jahr mit den Arbeiten beginnen und den Bau der Fußgängerbrücke noch 2021 fertigstellen. Gesunde Bäume sollen im Zuge des Projektes erhalten bleiben.

„Mir ist es besonders wichtig, dass unsere Kinder einen schönen Spielplatz in der Natur mit zentraler Lage bekommen. Uns jetzt für einen Stadtpark einzusetzen ist ein wichtiger Schritt, denn dort im Grünen würde ein Spielplatz künftig perfekt dazu passen“, ergänzt Niemeczek. Die Umsetzung des Stadtparks ist neben dem Straßenprojekt Haitzawinkel und der Errichtung eines Radwegs entlang der Hauptstraße eines der großen Vorhaben der schwarz-grünen Stadtregierung.

Mitreden soll bei der Gestaltung der Grünfläche auch die Bevölkerung. Bei einer Veranstaltung der Stadterneuerung im November – die vermutlich coronabedingt online stattfinden wird – können Bürger ihre Vorstellungen teilen. „Dort sollen Ideen zur Ausgestaltung diskutiert werden“, so Tweraser.

Alle Pressbaumer sind dazu aufgerufen, sich dort oder über ein Onlineformular auf der Stadt-Website zu beteiligen. Wenn das Konzept zur Umsetzung des Stadtparks fertig ist, wird es im Gemeinderat zum Beschluss stehen.

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