Pressbaum

Erstellt am 12. Januar 2019, 02:24

von Martin Gruber-Dorninger

Jahr für Geschichtsbuch. Unwetter-Einsätze im Mai brachten eine erstaunliche Einsatzstatistik. Feuerwehrhaus wird konkreter.

Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner und Vizebürgermeisterin Irene Wallner-Hofhansl statteten der Freiwilligen Feuerwehr Pressbaum mit Kommandant Kurt Heuböck r.) ebenso einen Besuch ab, wie Abschnittskommandant Viktor Weinzinger, Leiter des Verwaltungsdienstes Roman Brunner und Rekawinkel-Kommandant Christopher Kerschbaum.  |  FF Pressbaum

Das Unwetter am 2. Mai ist den Pressbaumer Feuerwehr-Kameraden am eindringlichsten aus dem Vorjahr in Erinnerung geblieben. Eine Gewitterzelle entlud sich mit voller Wucht über Pressbaum. Darüber und viele andere Dinge sprachen Kommandant Kurt Heuböck und Verwalter Alexander Knapp bei der 156. Mitgliederversammlung.

Immer wieder beeindruckend ist die hohe Zahl an Stunden, die die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Pressbaum ehrenamtlich absolviert. Insgesamt kam man 2018 auf 12.632, geleistet bei Einsätzen, Übungen, Tätigkeiten und Verwaltungsstunden.

2. Mai wird niemand so schnell vergessen

Einen stattlichen Anteil machte eben dieser 2. Mai aus. In wenigen Stunden wurden insgesamt 42 Einsätze dokumentiert, in den folgenden Tagen kamen noch einige dazu. Im Vorjahr rettete die Feuerwehr Pressbaum 13 Personen, eine konnte nach einem schweren Verkehrsunfall im Sommer allerdings nicht mehr gerettet werden.

Das neue Feuerwehrhaus war auch Thema. Der Standort am ehemaligen ASFINAG-Platz konnte fixiert werden. Es kam beim Projekt jedoch mehrmals zu Adaptierungen aufgrund geänderter Rahmenbedingungen. Ein Grundsatzbeschluss über das aktualisierte Projekt erfolgte zuletzt im Gemeinderat.