Joni Madden: Lieder für die Liebe. Joni Madden sang vor ausverkauftem Haus Liebes- und Weihnachtslieder. Auch das Christkind kam auf einen Sprung vorbei.

Von Monika Närr. Erstellt am 03. Dezember 2019 (06:43)

„Es ist ein Megaprivileg, neben meinen tollen Eltern auf der Bühne zu stehen. Sie sind nicht nur Mama und Papa für mich, wir sind beste Freunde, wir gehen auch zusammen fort. Wir machen das alles mit Liebe und Freude“, strahlte Kate Madden letzten Freitag nach dem erfolgreichen Weihnachtskonzert mit Mama Joni Madden und Papa Andy Cutic bei Roland Mayer in Rekawinkel. Die Liebe und Freude am gemeinsamen Musizieren sieht man dem Trio, das am Keyboard von Wolfgang Tockner begleitet wird, bei jedem Auftritt aufs Neue an. Selten geht so ein Strahlen und Leuchten von Hauptakteuren auf der Bühne aus. Umso authentischer klingen dann sanfte Liebeslieder und kräftige amerikanische Christmas Carols, wenn die Madden-Cutic Family sie zum Besten gibt. Und wenn Joni zu Jingle Bells die jüngsten Mädchen und Buben auf die Bühne holt und es ihr gelingt, auch die Schüchternsten zum Mitsingen zu bewegen, spürt das Publikum die sanfte Klarheit der kraftvollen Rockröhre.

Santa Claus versus Christkind

Und auch der Humor der Sängerin mit dem amerikanisch-tirolerischen Akzent – Ehemann Andy kommt aus dem Westen Österreichs – kam wie immer bildlich zum Einsatz. „Bis ich nach Österreich kam, kannte ich nur den Santa. Aber die Idee vom Christkind, und dass es weiblich ist, gefällt mir sehr gut“, so die aus dem amerikanischen Bundesstaat Maine eingebürgerte Pressbaumerin, die von ihrer schneereichen Kindheit an der Grenze zu Kanada erzählte.

Nach Joy to the World, Moon River, Merry Christmas, Baby oder Driving Home for Christmas klang der Abend bei der ersten Aftershow-Party von Gastgeber Roland Mayer noch fröhlich aus. So, wie er vor dem Konzert begonnen hatte, als Roli in bewährter amerikanischer Tradition den Thanksgiving-Truthahn servierte.