Sanierung und Verschmutzung: Freude & Ärger in der Sonnbergstraße

Erstellt am 27. Juli 2022 | 05:36
Lesezeit: 3 Min
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Das Steilstück ab der Dürrwienstraße soll in der ersten Hälfte 2023 saniert werden.
Foto: Google Streetview
Grund zur Freude gibt es in der Sonnbergstraße: Die Fahrbahn soll endlich saniert werden. Allerdings werden Kanalspülungen durchgeführt, die bei Anrainern für Verschmutzungen sorgen.
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Jahrelang kämpften die Anrainer der Sonnbergstraße um deren Sanierung. Sogar eine Anwältin war zuletzt eingeschaltet, die NÖN berichtete:

Jetzt gibt es endlich Licht am Ende des Tunnels. Wie ÖVP-Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner bestätigt, soll die Sonnbergstraße – oder zumindest ein Teil davon – noch heuer saniert werden.

Pressbaum - Sanierung und Verschmutzung: Freude & Ärger in der Sonnbergstraße
Die Sonnbergstraße soll dieses Jahr noch saniert werden. Im ersten Abschnitt erfolgt die Sanierung der Fahrbahn ab der Sanatoriumstraße bis zum Ende der Sonnbergstraße.
Foto: Baumgartner

„Die Sonnbergstraße soll in zwei Abschnitten saniert werden. Heuer soll das Stück von der Sanatoriumstraße bis zum Ende der Sonnbergstraße erneuert werden, nächstes Jahr das Steilstück“, informiert der Stadtchef und ergänzt: „Das soll aber auch gleich in der ersten Jahreshälfte erfolgen.“

Insgesamt sollen hier rund 600.000 Euro investiert werden. In vergangener Gemeinderatssitzung beschlossen die Mandatare deshalb die Beauftragung des Ingenieurbüros Denk mit der Ausschreibung (die NÖN berichtete).

Stadtchef Schmidl-Haberleitner hofft, dass in der September-Sitzung des Gemeinderats die Auftragsvergabe erfolgen wird und die Arbeiten in weiterer Folge so schnell wie möglich beginnen können.

Kanalspülung sorgt für Ärgernis

Bevor es allerdings zur Sanierung der Fahrbahn kommt, gab es kürzlich eine Kanalspülung, die bei einigen Anrainern für Verärgerung sorgte. Wie in den sozialen Netzwerken zu lesen ist, dürfte es bei einigen Bewohnern das Abwasser durch Toilette und Co wieder zurück ins Haus gedrückt haben. Schmidl-Haberleitner erklärt, dass es sich bei der Maßnahme um eine Kanalbefahrung für die Digitalisierung des Kanalkatasters gehandelt hat.

„Normalerweise ist es so, dass es bei Häusern eine Luftsteigleitung gibt, die über den Kamin hinausführt und die dafür sorgt, dass der Überdruck abgeleitet wird. Liegen die Häuser tiefer, haben sie normalerweise eine Rückstauklappe, damit eben solche Dinge nicht passieren“, erklärt der Stadtchef. Bei der Stadtgemeinde sind bislang zwei Beschwerden deswegen eingegangen. „Das wird aktuell von der ausführenden Firma abgeklärt“, ergänzt er.

Diese Kanalspülungen finden grundsätzlich regelmäßig statt, eine Information an die betroffenen Anrainer gibt es laut Bürgermeister Schmidl-Haberleitner im Vorfeld grundsätzlich nicht.

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