Sicherheit gefährdet: Kranke Eschen werden geschlägert. Das Eschentriebsterben schwächt Bäume. In Pressbaum sind Verkehrssicherungsmaßnahmen nötig.

Erstellt am 02. August 2017 (05:56)
NOEN, Gemeinde
In der Stadtgemeinde Pressbaum sind Baumschlägerungen an kranken Eschen erforderlich.

Im Gebiet Pfalzau, Hengstl und Kaiserbrunn sind derzeit größer angelegte Baumschlägerungen an Eschen erforderlich. In dieser Gegend sind in letzter Zeit mehrere Bäume umgestürzt, wodurch die Straßensicherheit erheblich gefährdet wurde.

„Besonders bei stärker auftretenden Winden und Schlechtwetter ist es in den letzten Monaten immer wieder zu Feuerwehreinsätzen wegen umgestürzter Bäume gekommen. Die Baumschlägerungen sind für die allgemeine Sicherheit daher unbedingt erforderlich“, kommentiert Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner die Situation in Pressbaum. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Eschenbestand gerichtet. Gewächse, die durch das sogenannte Eschentriebsterben, eine vermutlich aus Japan eingeschleppte Pilzerkrankung, hohl, dürr oder brüchig geworden sind und auf die Straße herabhängen, müssen um- oder ausgeschnitten werden.

Arbeiten dauern bis Anfang August

Pflanzen, die vom Eschentriebsterben befallen sind, lassen sich an der brüchigen Baumkrone erkennen. Befinden sich die betreffenden Bestände neben Straßen, sind an den jeweiligen Streckenabschnitten Verkehrsanhaltungen sowie vorübergehende Sperren erforderlich. Zusätzlich müssen bestehende Strom- und Telefonleitungen während der Arbeiten gesichert und abgehängt werden. Eine Unterbrechung der Telefonleitung oder Stromversorgung wird es nicht geben.

„Baumschlägerungen sind für die allgemeine Sicherheit daher unbedingt erforderlich.“ Josef Schmidl-Haberleitner; Bürgermeister

Die Stadtgemeinde bemüht sich darum, sämtliche Sperren und Umbauarbeiten so kurz wie möglich zu halten. Voraussichtlich werden die behördlich genehmigten Bauarbeiten Anfang August abgeschlossen sein.