So schaut das neue Feuerwehrhaus aus. Kommandant Kurt Heuböck erklärt die Vorzüge des neuen Gebäudes. Nutzung des alten Hauses ist ungewiss.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 13. Dezember 2017 (05:11)
NOEN, Schmidl-Haberleitner, Planverfasser Bau-Studio Höfer, privat
So wird das neue Haus der Freiwilligen Feuerwehr Pressbaum aussehen. Es wird am Asfinag-Gelände errichtet.

Jetzt ist es also tatsächlich wahr – Pressbaum bekommt ein neues Feuerwehrhaus und zwar am Asfinag-Gelände. Damit entsprach die Gemeinde nicht nur einem jahrelang gehegten Wunsch der Feuerwehr, sondern auch den gesetzlichen Anforderungen.

„Es freut uns besonders, dass der Beschluss im Gemeinderat einstimmig gefallen ist“, betont der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pressbaum. Das neue Haus spielt alle Stückerl und entspricht der Ausrüstungsverordnung.

Jahrelanger Kampf hat sich nun ausgezahlt

„Wir werden eine Durchfahrtsgarage bekommen und eine Waschbox. Die ist besonders für die vielen Einsätze auf der Autobahn wichtig“, erklärt Heuböck. Obendrein ist der Kommandant froh, dass beim Neubau auch die Hygiene- und Sanitärbedingungen endlich erfüllt werden können, da es einen getrennten Bereich für Frauen und Männer geben wird.

Der Weg zu einem neuen Feuerwehrhaus war ein langer. „Wir konnten nachweisen, dass die Freiwillige Feuerwehr eine jährliche Wirtschaftsleistung von rund einer Viertelmillion erbringt und das freiwillig“, argumentiert Heuböck. Was mit dem derzeitigen Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr geschehen soll, ist noch ungewiss. „Das Haus ist 150 Jahre alt und wurde in acht Bauetappen errichtet. Seit 2012 gehört es der Gemeinde-Tochtergesellschaft Pkomm. Es ist also der Pkomm überlassen, was damit geschieht“, sagt Heuböck.