Thomas Kirschner liefert Bilder für die ganze Welt. Thomas Kirschner ist Kameramann, Filmemacher und Fotograf. Er war heuer bereits zum fünften Mal für die visuelle Umsetzung des Pausenfilms zuständig.

Von Nadja Büchler. Erstellt am 09. Januar 2020 (03:30)
Kameramann Thomas Kirschner bei den Dreharbeiten für den Pausenfilm des Neujahrkonzerts. Drehort ist das Beethoven Denkmal in Wien.
Lukas Köchler

Am 1. Jänner 2020 fand das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, unter der Leitung von Andris Nelsons, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, statt. Es wurde weltweit in über 90 Länder übertragen und von mehr als 40 Millionen TV-Zusehern verfolgt.

Den heurigen Pausenfilm mit dem Titel „Beethovens Blätterwirbel“ hat der Pressbaumer Kameramann Thomas Kirschner unter der Regie des Tullnerbacher Filmemachers Georg Riha bildlich umgesetzt. Kirschner war bereits zum fünften Mal als verantwortlicher Kameramann dabei. Der Pausenfilm ist Österreich-Werbung mit einem sehr hohen Werbewert. Die Dreharbeiten dauerten zwei Wochen und fanden im Sommer 2019 statt. Gedreht wurde in Wien, Baden und Gneixendorf.

Eine Herausforderung war die terminliche Organisation mit den Musikern und Darstellern. Eine weitere war das Wetter. Die heurigen Dreharbeiten standen unter einem guten Stern. „Hätten wir die Dreharbeiten eineinhalb Wochen früher angesetzt, hätte uns der viele Regen Schwierigkeiten gemacht. So verlief alles planmäßig. Es gehört halt Glück auch dazu“, erzählt Kirschner von den Aufnahmen im Außenbereich.

Der Auftrag, Österreich in die Welt hinauszutragen, wurde mit hoher Qualität und viel Leidenschaft umgesetzt. Im Gegensatz zu Kirschners sonstigen Projekten hat der Pausenfilm des Neujahrskonzerts ein sehr kurzes Ablaufdatum. „Beim Pausenfilm des Neujahrskonzerts geht es jedes Jahr darum, den Millionen Zuschauern weltweit in kurzer Zeit mit stimmungsvollen Bildern die Schönheit unseres Landes näherzubringen,“ erklärt Kirschner.

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