Purkersdorf hofft auf Rad-Parcours. Philipp Heck und Stadt wollen Mountainbikestrecke gewinnen. Genug Platz wäre beim Hang der Kellerwiese.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 14. April 2021 (04:29)
So könnte der Pumptrack am Fuße der Kellerwiese aussehen. Wobei sich Stadtchef Steinbichler für eine asphaltierte Variante ausspricht.
Heck

Der Purkersdorfer Philipp Heck ist seit Jahrzehnten ein begeisterter Mountainbikefahrer. Seine Leidenschaft hat er auch seinen zwei Kindern weitergegeben. Im Mountainbike-Magazin „Lines“, das der Familienvater liest, entdeckte er vor Kurzem ein Gewinnspiel für einen sogenannten Pumptrack. Eine Mountainbikestrecke mit Hügeln, bei der die Fahrer ohne Treten, nur mit dem Hoch- und Runterdrücken des Körpers, Geschwindigkeit aufbauen sollen.

„Ich habe gedacht, das wäre lässig, wenn wir das für die Kinder und Jugendlichen gewinnen könnten“, sagt Heck, der davon überzeugt ist, dass Purkersdorf mit der Nähe zu Wien für die Jury besonders interessant ist.

„Ich habe gedacht, das wäre lässig, wenn wir das für die Kinder und Jugendlichen gewinnen könnten“,

Heck schlug SPÖ-Bürgermeister Stefan Steinbichler vor, beim Wettbewerb mitzumachen, und dieser zeigte sich von der Idee begeistert: „Wir wollen in Purkersdorf einen Pumptrack haben. Gerade jetzt in der Coronazeit tun mir die Jugendlichen am meisten leid, ihnen fehlt alles.“ Einen Platz für die Hügelpiste gebe es bereits. Am Fuße der Kellerwiese gibt es eine rund 1.200 Quadratmeter große Wiese, auf der sich die Jugendlichen und Kinder mit den Rädern, Rollern oder Skateboards austoben könnten, so Steinbichler. Für das Gewinnspiel drehte Heck ein Bewerbungsvideo, das zeigt, wieso Purkersdorf der perfekte Platz für eine Mountainbikestrecke wäre. Nun heißt es abwarten. Am 15. Mai werden die „Top 3“ von der Jury bekannt gegeben. Dann kommt es zu einem öffentlichen Voting.

Philipp Heck ist selbst ein begeisterter Mountainbikefahrer
Heck

Schafft es Purkersdorf, den Mountainbikeparcours zu gewinnen, würde der Bau im Herbst beginnen. Stadtchef Steinbichler würde sich dann für eine asphaltierte Strecke aussprechen: „Es gibt Pumptracks, die haben nur Erdhügel, da muss man aber, wenn es regnet und die Kinder trotzdem fahren, immer nachbessern. Wenn man die Hügel aber betoniert und massiv macht, dann ist das schon eine coole Sache.“

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