20.000 Euro für Jugendverein Respect . Für Unterstützung fordert der Bürgermeister einen Maßnahmenplan sowie personelle Änderungen im Vorstand des Jugendvereins.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 25. September 2019 (04:16)
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Bei der Verleihung im Rahmen der fünften ÖPBK-Konferenz: Christina Dietscher (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Vorsitzende der ÖPGK), Lukas Trentini (bOJA - bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit, Vorsitz 2018), Respect-Geschäftsführer Robert Eder, Ines Stilling (Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend) sowie Klaus Ropin (Leiter des Fonds Gesundes Österreich, Leiter der Koordinationsstelle der ÖPGK).
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Von 70.000 Euro auf 40.000 Euro wurde das Budget für den Jugendverein Respect gekürzt. Jetzt steht fest: Der Verein bekommt doch mehr finanzielle Unterstützung – nämlich zumindest 20.000 Euro, das heißt um 10.000 Euro weniger als im vergangenen Jahr.

„Dafür muss ein Maßnahmenplan präsentiert werden. Außerdem soll es Veränderungen im Vorstand geben“, erklärt Bürgermeister Stefan Steinbichler. Wichtig sei ihm auch, dass weniger politische Parteien vertreten sind. „Sondern junge, engagierte Mitbürger, die eine entsprechende Ausbildung haben“, fordert Steinbichler.

Die Kooperation mit anderen Vereinen und Organisationen, wie Rotem Kreuz und Feuerwehr, soll außerdem vorangetrieben werden. Für die Buchhaltung wünscht sich der Bürgermeister zusätzlich eine eigene Kraft. Durch Sponsoren könne beispielsweise versucht werden, Geld aufzutreiben.

„Die Medienarbeit ist in den vergangenen Wochen vorangetrieben worden, das ist positiv.“ Stefan Steinbichler Bürgermeister

„Die Medienarbeit ist in den vergangenen Wochen vorangetrieben worden, das ist positiv“, hebt Steinbichler hervor. Außerdem habe der Verein kürzlich eine Auszeichnung erhalten. „Darüber freuen wir uns natürlich sehr“, sagt der Bürgermeister. Dem Verein wurde die Plakette „gesundheitskompetentes Jugendzentrum“ in Gold für drei Jahre verliehen. „Wir sind sehr stolz auf diesen Preis, der in Gold, Silber oder Bronze zu erreichen war“, ergänzt auch Respect-Geschäftsführer Robert Eder.

Man habe versucht, dass sich die Jugendlichen vermehrt mit ihrer eigenen Gesundheit auseinandersetzen. Vor allem bei jungen Menschen sei die Selbsteinschätzung sehr gering, was die eigene Gesundheit betrifft. „Besprochen wurde zum Beispiel auch, wann man in den Krankenstand gehen sollte, beziehungsweise ab wann man arbeitsunfähig ist“, erklärt Eder.

Dass es jetzt doch eine höhere finanzielle Zuwendung gibt, freut Eder. „Mit den 20.000 Euro muss die Mitarbeiter-Situation zumindest nicht eingeschränkt werden“, sagt Eder. Bis zum Jahresende werde man sehen, wie man mit dem Geld auskommt. „Geplant ist auch, ein karitatives Fest zu organisieren, um Mittel aufzutreiben“, meint der Geschäftsführer.