Adresse rettet Leben. Eine gut sichtbar angebrachte Hausnummer hilft den Einsatzkräften, den richtigen Ort schnellstmöglich zu finden.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 28. Februar 2020 (03:13)
Wenn die Hausnummer gut sichtbar angebracht ist, finden die Sanitäter schneller und leichter zum Einsatzort.
OERK/Fleischanderl

Täglich rücken die Sanitäter des Roten Kreuzes zu Einsätzen aus. Oft gleicht die Zufahrt zum Einsatzort allerdings einem Suchspiel, denn: Hausnummern sind oft schlecht sichtbar montiert. Dabei vergehen wichtige Minuten, die über Leben oder Tod entscheiden können. Das Rote Kreuz gibt deshalb einige Tipps, wie eine Verzögerung mit geringem Aufwand vermieden werden kann.

Hausnummern sollten von der Straße gut sichtbar sein. Die Garage, der Gartenzaun oder das Gartentor bieten sich ebenfalls für die Montage an.

Bei weiten Zufahrten die Nummer an der Straßenfluchtlinie statt am weit entfernten Haus befestigen.

Eine regelmäßige Kontrolle von Verwuchs ist zu empfehlen, mindestens einmal im Jahr.

Bei nicht markierten Baustellen empfiehlt sich das Aufsprühen auf die unverputzte Hausmauer – am besten in einer gut erkennbaren Signalfarbe.

Die standardisierten, einheitlichen Hausnummern sind besonders gut lesbar.

Eine permanente Beleuchtung hilft bei der Orientierung in der Nacht.

Sollten nicht die standardisierten Hausnummern, sondern dekorative – wie etwa jene aus Metall oder Holz – vorgesehen sein, empfiehlt es sich, auf einen farbreichen Kontrast zu achten.